Deutsche Provinz der Jesuiten

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06.08.2018

Jesuit und Kompositeur Raimund Baecker SJ in Berlin verstorben

München - Der Jesuitenpater Raimund Baecker SJ ist am Sonntag, 5. August, im Peter-Faber-Haus in Berlin-Kladow verstorben. Er war nicht nur Seelsorger in Trier, Münster, Koblenz und Saarlouis, sondern Musiker und Kompositeur von geistlicher Chormusik.

Geboren am 13. Oktober 1930 in Kassel, trat er 1951 in Eringerfeld ins Noviziat der Jesuiten ein. Als Kind lernte er Harmonium, Klavier und Orgel zu spielen. Während seines Philosophiestudiums in Pullach hatte er Kontakt zum Komponisten Paul Hindemith, der ihm ein Musikstudium in Hamburg vermittelte, wo er ein Schulpraktikum machte. Später erhielt er privaten Kompositionsunterricht. Nach dem Theologiestudium wurde er 1962 im Frankfurter Kaiserdom zum Priester geweiht. Er war Kaplan und Pfarrer von St. Ignatius in Frankfurt, Schwesternseelsorger in Lübeck und als Regionalsekretär der deutschen Assistenz in der Generalskurie in Rom tätig. Höhepunkt seiner Kompositionstätigkeit war eine Chormotette "Brot vom Himmel", die 2006 während des Katholikentags in Saarbrücken uraufgeführt wurde. Seine Stücke sind im Florian Noetzel Verlag GmbH Wilhelmshaven herausgegeben.

Das Requiem findet am Donnerstag, dem 16. August 2018, um 12 Uhr in der Friedhofskapelle auf dem Domfriedhof St. Hedwig, Ollenhauerstraße 24-28, in Berlin-Reinickendorf statt. Die Beerdigung ist im Anschluss an das Requiem. 




letzte Aktualisierung am 02.08.2017