Deutsche Provinz der Jesuiten

Termine

Essen: Tag der Offenen Tür im Abuna-Frans-Haus

22.04.2017   11:00 - 15:00
Veranstalter: Abuna-Frans-Haus, Frohnhauserstr. 400, 45144 Essen

Ort: Abuna-Frans-Haus, Frohnhauserstr. 400, 45144 Essen

Beschreibung: 

Einladung zum Tag der Offenen Tür!

Am: 22. April 2017

In: Frohnhauserstr. 400

Um: 11.00 Uhr

Wer wir sind

Wir beide sind neu in Frohnhausen: Pater Ludger Hillebrand SJ (oben rechts) und Pater Lutz Müller SJ (oben links). Wir sind katholische Ordensleute, wir gehören dem Jesuitenorden an. D.h. wir sind katholische Priester, die nicht alleine leben, sondern in Gemeinschaft.

Was wir vorhaben

Das Projekt, das wir beide mitbringen, ist eine Wohngemeinschaft mit 8 Flüchtlingen. Wohngemeinschaft heißt miteinander leben, putzen, kochen, lernen, eben miteinander das Leben teilen. Das Haus wird also kein Flüchtlingsheim, sondern eine so genannte "Kommunität", eine Wohngemeinschaft, eine WG.

Das bisherige Pfarrhaus wird hergerichtet für diesen neuen Zweck, die WAZ / NRZ berichteten darüber schon. Diese WG wird also keine Flüchtlingsunterkunft im normalen Sinn, wo Flüchtlinge untergebracht und versorgt werden, sondern eine Lebensgemeinschaft, in der sich alle engagieren und sich die Abläufe des Alltags teilen.

Was wir arbeiten

Wir beide sind keine Pastoren in der Pfarrei, sondern unterstützen die Pfarrei St. Antonius und die Stadtkirche Essen. Wir sind also weder in St. Elisabeth noch in einer anderen Gemeinde der Pfarrei als Pastor tätig.

Dies ist unser Tag der Offenen Tür:

Ab 11 Uhr empfangen wir Sie gern mit Führungen, Kaffee, Suppe, Brot usw.

Wer mag, kann gern um 10 Uhr zum Gottesdienst im Haus kommen.

Um 15 Uhr endet unser Tag der Offenen Tür.

Sie sind herzlich eingeladen, sich persönlich ein eigenes Bild von der Wohngemeinschaft zu machen. Wir freuen uns auf gute Nachbarschaft!

Übrigens: Das Haus bekommt einen eigenen Namen! Es wird "Abuna-Frans-Haus" heißen. "Abuna" ist arabisch und steht für Priester, Pater, Vater. "Frans" ist der Vorname von Frans van der Lugt SJ. Wir nennen das Haus nach einem niederländischen Jesuiten, der am 07. April 2014 in Homs (Syrien) ermordet wurde. Er hatte dort sein Leben mit den Syrern geteilt. Die Terroristen aber erschossen ihn. Er war ihnen ein Dorn im Auge, denn er kümmerte sich um das Zusammenleben von Christen und Muslimen, Behinderten und Nicht-Behinderten. Er zeigte ihnen, dass sich alle untereinander verständigen können, dass Christen, Moslems, Drusen und andere miteinander leben können, dass es Raum gibt für alle jeglicher Abstammung und Religion. Diesen Mann nehmen wir uns als Maßstab.

P. Ludger Hillebrand SJ, Ludger.hillebrand(at)jesuiten.org  

P. Lutz Müller SJ, lutz.mueller(at)jesuiten.org

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letzte Aktualisierung am 09.01.2015