Deutsche Provinz der Jesuiten

Termine

Berlin: Ökumenischer Gottesdienst zum Tag des Flüchtlings

23.06.2017

Beschreibung: 

23.06.2017

Gottesdienst für die Toten an den EU-Grenzen

Am 20. Juni 2017 ist Weltflüchtlingstag. Wir gedenken den weltweiten Opfern von Flucht und Vertreibung.

Am Freitag, 23.06.2017, findet ein Gottesdienst für die Toten an den EU-Grenzen mit dem berliner Erzbischof Dr. Heiner Koch und Landesbischof Dr. Markus Dröge statt, der vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst gestaltet wird.

Beginn ist um 19 Uhr in der Kath. Kirche St. Canisius, Witzlebenstr. 30, 14057 Berlin.

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und das Erzbistum Berlin laden gemeinsam mit dem Verein Asyl in der Kirche Berlin, dem Jesuiten Flüchtlingsdienst und der Gemeinschaft St. Egidio zu einem ökumenischen Gottesdienst am 23. Juni 2017 um 19 Uhr in der Kirche St. Canisius, Witzlebenstraße 30 in Berlin-Charlottenburg ein. Der ökumenische Gottesdienst zum Gedenken an die Verstorbenen an den EU-Außengrenzen bietet Gelegenheit zur Trauer, zum Nachdenken und zur Hoffnung. Er findet bereits zum sechsten Mal anlässlich des Weltflüchtlingstages statt. Eingeladen sind die Geflüchteten, ihre Unterstützerinnen und Unterstützer und Interessierte.

"Die Bibel erzählt von vielen Flüchtlingsgeschichten. Sie stellt den Fremden unter einen besonderen Schutz. Die Länder in Europa sollten ihre Flüchtlingspolitik überdenken, damit nicht menschenverachtende Schlepper ihre Geschäfte mit der Not machen können", sagt Bischof Dr. Markus Dröge.
Der katholische Erzbischof Dr. Heiner Koch betont:" Wir ermutigen die Politik zur Achtung der Menschenrechte und der Menschenwürde und die Menschen in unserem Land zur Barmherzigkeit. Auch unsere Kirchen werden in ihrem Einsatz für die Flüchtlinge nicht nachlassen. Wir dürfen aber auch die Menschen in den Flüchtlingslagern ihrer Heimat nicht aus dem Blick verlieren und die Überwindung der Fluchtursachen."

Mindestens 5.096 Menschen starben nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Pro Asyl 2016 bei der Überfahrt im Mittelmeer oder sind vermisst. Sie flohen vor politischer und religiöser Verfolgung, vor Menschenrechtsverletzungen und humanitären Katastrophen.

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letzte Aktualisierung am 09.01.2015