Deutsche Provinz der Jesuiten
Papst Franziskus besucht am Gründonnerstag eine Flüchtlingsunterkunft am Stadtrand von Rom.

Glaube und Gerechtigkeit

Christlicher Glaube ist mehr als Gebet und Gottesdienst. Mit der Kurzformel „Glaube und Gerechtigkeit“ erklärt sich der Orden solidarisch mit den Notleidenden. Weltweit setzen sich Jesuiten ein für Menschen am Rande der Gesellschaft. Mit Idealismus und nüchterner Analyse versuchen die Jesuiten, ungerechte Strukturen aufzudecken und abzubauen. Konkret heißt das beispielsweise:

Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst JRS engagiert sich in Deutschland für Abschiebungshäftlinge, sogenannte Geduldete und Menschen ohne Aufenthaltsstatus und setzt sich für deren Rechte ein.

Die Jesuitenmission in Nürnberg unterstützt rund 600 Hilfsprojekte in mehr als 50 Ländern in den Bereichen Katastrophen- und Flüchtlingshilfe, Gesundheits- und Sozialarbeit, Schulbildung und berufliche Ausbildung, Ökologie und Landwirtschaft, Pastoral- und Menschenrechtsarbeit.  

Eine Möglichkeit, am Ideal einer gerechteren Welt konkret mitzuwirken, bietet das Programm der „Jesuit Volunteers". Unter dem Dach der Jesuitenmission werden dabei die bisherigen jesuitischen Freiwilligendienste (JEV und JMV) zusammengefasst. Erste Informationen unter:

Die Sozialinstitute des Ordens schlagen die Brücke von der Reflexion wirtschaftlicher und sozialer Fragen zur politischen Praxis.

Literatur
Literatur

Jörg Alt SJ
Samuel Drempetic

Wohlstand anders denken

Literatur

Friedhelm Hengsbach

Teilen, nicht töten

letzte Aktualisierung am 05.06.2016