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Das etwa 1200 gegründete Feldkirch war seit 1390 im Besitz
des Hauses Habsburg. Durch seine günstige Lage am Rhein und als Kreuzungspunkt der
führenden Handels- und Verkehrswege war die Stadt eines der wichtigsten Handelsplätze
Vorarlbergs.
Seit 1643 bemühte sich der Fürstbischof von Chur um die
Gründung eines Jesuitenkollegs in Feldkirch. 1648 schließlich stimmte der Stadtrat zu
und die Gesellschaft Jesu errichtete versuchsweise eine kleine Ordensniederlassung. Die
beiden ersten Jesuiten kamen 1649 in der Stadt an und nahmen ihre Unterrichtstätigkeit
auf. Das sechsklassige Gymnasium wurde 1653-1763 um den philosophischen Kurs erweitert.
Die Erhebung zum Kolleg erfolgte 1680.
1773 wurde das Jesuitenkolleg Feldkirch aufgehoben.
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