Innsbruck
Innsbruck, die Hauptstadt Tirols, wurde 1180 durch die Grafen
von Andechs gegründet. 1363 wurde Innsbruck zusammen mit Tirol von den Habsburgern
übernommen, die die Stadt 1420 zur Landeshauptstadt erhoben und hier eine Residenz
einrichteten.
Bereits 1555 begannen erste Verhandlungen zwischen den
Habsburgern und der Gesellschaft Jesu mit dem Ziel, in Innsbruck ein Jesuitenkolleg zu
gründen. Erste Vereinbarungen wurden jedoch erst 1561 getroffen. Noch im selben Jahr
trafen die ersten Jesuiten in der Stadt ein und nahmen den Schulbetrieb auf. 1565 umfasste
das Gymnasium vier Klassen, 1604/05 kam zu den nun vorhandenen fünf Klassen eine sechste
hinzu, 1606/07 wurden die Vorlesungen in Dialektik und Moral aufgenommen. Praktisch wurde
dadurch das Gymnasium zur Akademie ausgebaut und das Fundament für eine Universität
gelegt, die schließlich 1669 gegründet werden konnte.
1773 wurde das Jesuitenkolleg in Innsbruck aufgehoben.
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