München

München

Die bayerische Landeshauptstadt München wurde durch Herzog Heinrich den Löwen 1158 gegründet. 1294 wurden die Rechte der Stadt im großen Freiheitsbrief dargelegt. 1505 wurde München zur alleinigen Hauptstadt Bayerns.

Verhandlungen zwischen Herzog Albrecht V. und der Gesellschaft Jesu, neben Ingolstadt ein zweites Jesuitenkolleg in Bayern zu errichten, gehen ins Jahr 1557 zurück. Eine erste Vereinbarung kam 1559 zustande. Im selben Jahr kamen die ersten Jesuiten nach München und begannen den Gymnasialunterricht im Kloster der Augustiner-Eremiten als behelfsmäßiger Unterbringung. Das Gymnasium wurde erst 1576 vollendet. Die zunächst mit vier Klassen eröffnete Schule umfasste 1560/61 bereits sechs Klassen und wurde bis 1597 um die Klassen der Philosophie erweitert. 1619 kam ein weiterer philosophischer Kurs hinzu. Dass Herzog Wilhelm V. die Niederlassung des Ordens als bedeutendes Zentrum der Wissenschaften einstufte, zeigt sich darin, dass er dem Gymnasium 1590 alle Vorrechte eines Universitätskollegs zubilligte und es der Universität Ingolstadt angliederte.

1773 wurde das Jesuitenkolleg in München aufgehoben.

 

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