Neuburg

Neuburg an der Donau

Seine Bedeutung verdankt die ehemalige Residenzstadt Neuburg der Tatsache, dass es einen wichtigen Brückenkopf an der Donau darstellte. Hier liefen die von Eichstätt, Ingolstadt und Monheim kommenden Straßen zusammen und führten von Neuburg aus weiter zum westlich gelegenen Donauwörth.

1615 kamen die Jesuiten in das bis dahin protestantisch geprägte Neuburg und übernahmen ein Jahr später das Gymnasium mit drei Klassen. 1617 konnte die vierte Klasse eröffnet werden. Die beiden höheren Klassen der Poesie und Rhetorik wurden 1648 und 1669 eingerichtet. Der Plan, das Gymnasium 1738 um die Klassen der Philosophie zu erweitern, musste bald wieder aufgegeben werden, da in der Nähe die bedeutenden Jesuitenkollegien in Augsburg, Dillingen, Eichstätt, Ingolstadt und München lagen.

1773 wurde das Jesuitenkolleg in Neuburg aufgehoben.

 

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