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Publikationen
Gedankenwecker, Kevelaer: Butzon und
Bercker, 1981
Erstaunliche Gleichnisse, Graz -
Wien - Köln: Styria, 1985
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Jesuitenspiegel, Graz - Wien -
Köln: Styria, 1990

1540 fing der Gründer des Jesuitenordens, Ignatius von Loyola, mit
einigen wenigen Freunden an. Daraus wurde eine weltumspannende
Gemeinschaft, die tiefe Spuren in der Geschichte hinterlassen hat:
in Wissenschaft und Kunst, in der Erziehung und auf der Bühne, beim
einfachen Volk und an den Fürstenhöfen, in Europa und in den
fernsten Ländern. Eine Eigenart des Gründers haftet bis heute den
Jesuiten an: sie haben etwas Undurchschaubares an sich. Vielleicht
kann dieser Jesuitenspiegel helfen, dass der Leser - wenn er in ihn
hineinschaut - klarer sieht. |
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Eigensinnige
Gedankensprünge, St. Ottilien: EOS, 1998

Diese Aphorismen schütteln Worte, kneten Sätze, klopfen den Klang
von Silben ab, besehen sich Sprüche aus verschiedenen Perspektiven,
führen Ideen weiter oder ad absurdum, und stellen Gedanken quer und
auf den Kopf. Sie erlauben sich respektlose Zwischenrufe,
spöttische Bemerkungen, den süffisanten Einwand, und das Zündeln
mit dem explosiven Stoff. Sie legen sich mit Ideologen an, mit
Fachidioten, Phrasendreschern, Vordenkern, Schönrednern,
Neunmalklugen und Wirrköpfen. |
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Humania - Eine Gesellschaftssatire, München,1999:
St. Michaelsbund

Sie seziert und karikiert die Zustände der modernen Gesellschaft,
ihre Gedankenwelt und ihre inhumanen Züge.

"Ich muss eingestehen, dass es mir
nicht gelungen ist zu klären, ob es in Humania human zugeht oder
nur menschlich."

"Humania erscheint auf den Satellitenbildern wie eine runde
Kugel, die sich vorwärts bewegt und gleichzeitig um sich dreht.
Genaue Messungen haben jedoch ergeben, dass die Erdoberfläche aus
sehr vielen Unebenheiten, Beulen und Verkrustungen besteht, und dass
man nicht von einer Vorwärtsbewegung, sondern von Torkelbewegungen
der Erde sprechen sollte."

"Alle gehen aufrecht, obwohl sie
keine Gründe dafür haben." |
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Auch Gedanken sehen aus wie Menschen, München,
2000: St. Michaelsbund

Die wertvollsten Gedanken liegen nicht irgendwo herum. Man muss
sie bei den Dichtern, Philosophen oder in der Bibel suchen und kann
sie auch in sich entdecken.

Jeder trägt - meist ohne es zu wissen - in seinem Innersten
Gedanken mit sich herum, in denen Lebensweisheit und Erfahrung
verborgen sind:
Gedanken, die sich zurückziehen, wenn man sie nicht beachtet, und
sich öffnen, wenn man sie mag.
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Der verlorene Vater - Erstaunliche Gleichnisse,
München, 2003

Rechtzeitig zum Jahr der Bibel hat Walter Rupp in diesem Herbst einen
Band mit erstaunlichen Gleichnissen herausgebracht. Der provokante
Buchtitel Der verlorene Vater zeigt, dass Rupp die biblischen
Gleichnisse nicht einfach nacherzählen will. Er gibt den vertrauten
Sätzen und Geschichten ein neues, zeitgemäßes Gewand. Bei ihm klingt
vieles, wenn nicht alles, zunächst einmal fremd, unangepasst und lässt
aufhorchen.

Das Widersprüchlich-Widerborstige, das Paradoxe, ist durchgehendes
Stilmittel des Buches. Rupp spricht in seinen modernen Versionen der
biblischen Gleichnisse Einwände und Fragen an, die den Menschen
unserer Zeit bedrängen. Er tut das nicht mit dem Zeitgeist, sondern
gegen ihn.

Dies ist ein anregendes Erzählbuch für eingeschlafene Christen,
religiöse Skeptiker und alle Gläubigen, die ganz genau wissen, was
Jesus gesagt und gemeint hat. Sie werden auf jeder Seite des Buches
überrascht. |
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Gedanken zum Tag - mehr sehen, mehr verstehen,
Eos-Verlag St. Ottilien, 2006

Die Texte in diesem Buch wurden als „Gedanken zum Tag“ beim
Bayerischen Rundfunk gesendet. |
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Friedrich von Spee - Dichter und Kämpfer gegen
den Hexenwahn, ToposPlus Biographie 589, Lahn Verlag, 2006
(Neuauflage)

Friedrich von Spee (1591-1635) wird in dieser Biographie einer
breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Als einer der großen
Dichter des Barock, als Kämpfer gegen den Hexenwahn, als Priester
und Anwalt der Entrechteten und Armen wird dieser Jesuit in seiner
vollen Bedeutung gewürdigt.
Sein Verhalten den Menschen gegenüber, sein Mut, dem eigenen
Gewissen zu gehorchen, und sein soziales Engagement passen in jede
Zeit. |
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Lauter ironische Geschichten

Wer sich auf Ironie einlässt, nimmt eine scharf gewürzte Kost zu
sich, die seine Kopf-Schleimhäute reizt.
Mit Ironie kommt nur zurecht, wer aus einem Satz das Nichtgesagte
heraushören und das Gesagte von dem Gemeinten unterscheiden
kann. Er muss verstanden haben, dass Überzeichnungen oft wahrer sind
als die getreuesten Abbilder der Wirklichkeit; und er muss
begreifen, dass Ironie gegen Widersinn und Torheit mehr ausrichten
als kluge Argumente.
An Ironie wird jedoch der Gefallen finden, der Texte mag, in denen
sich Gedanken verbergen, die entdeckt werden möchten, und zum
Weiterdenken reizen.
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