Deutsche Provinz der Jesuiten

Aktuelles

19.04.2017

Generaloberer Arturo Sosa SJ ruft Jesuiten zur Zusammenarbeit auf

P. General Arturo Sosa SJ

P. Vízi Elemér SJ (Ungarn), P. General Arturo Sosa SJ, P. Stefan Kiechle SJ (Deutschland) und Generalsassistent P. Tomasz Kot SJ (v.l.).

260 Jesuiten waren nach Schwäbisch Gmünd gekommen

Schwäbisch Gmünd - Der Generalobere Arturo Sosa SJ hat die Jesuiten in Deutschland, Österreich, Schweiz, Litauen und Ungarn dazu aufgerufen, in der universalen Dimension ihrer Sendung zu wachsen. Die Aufgabe der Gesellschaft Jesu bestehe in der Mitarbeit in der Sendung Christi, erinnerte er in seinem Vortrag an die Impulse der Generalkongregation vom vergangenen Herbst. "Als Jesuiten sind wir Mitarbeiter Gottes in der Welt. In der Kirche versuchen wir, für diese Sendung Gottes einen guten Beitrag zu leisten."

Jesuiten seien keine isolierten Individualisten im Dienst am Evangelium, sondern ein apostolischer Leib, der vom Herrn zusammengerufen und so organisiert ist, dass er zusammen mit anderen seinen Beitrag zu dieser Sendung leisten soll. "Vielleicht sind wir heute an einem Moment angelangt, wo wir uns erneut bewusst machen müssen, was wir im Noviziat gelernt haben: Wir treten ein in die Gesellschaft Jesu, nicht in die Ungarische, Österreichische oder Deutsche Provinz. Wir sollen wachsen in dieser universalen Dimension der Gesellschaft Jesu." Die Gesellschaft Jesu sei keine Föderation von unabhängigen Provinzen, sondern ein "internationaler und multikultureller Leib", der in Provinzen gegliedert sei, um ihre Ressourcen einzusetzen. Um in dieser Sendung effektiver zu sein, betonte er die Notwendigkeit zur Unterscheidung in Gemeinschaft, der Zusammenarbeit mit Nicht-Jesuiten und der internationalen Vernetzung.

Bei dem Treffen sind derzeit rund 260 Jesuiten in Schwäbisch Gmünd zum traditionellen Symposium in der Osterwoche zusammengekommen. Dies sind fast die Hälfte der Jesuiten aus den fünf derzeitigen Provinzen Deutschland, Österreich, Schweiz, Litauen und Ungarn, die sich in den kommenden Jahren zu einer einzigen Provinz zusammenschließen sollen.




letzte Aktualisierung am 02.08.2017