22.09.2019 19:00 - 20:30
Forum der Jesuiten
Witzlebenstraße 30a
14057 Berlin

mit Ralph P. Görlach Organist und Karate-Lehrer, bereist seit Jahren Japan und ist begeistert von der Begegnung mit den Christen in Japan (Priestern und Laien)

Mit der Ankunft des hl. Franz Xaver, der als erster das Licht des Evangeliums nach Japan brachte, begann 1549 das "christliche Jahrhundert". Die Jesuiten-Mission in Japan verfolgte einen völlig neuen Ansatz. Die christliche Mis-sion in Japan war schon bald die größte Mission in der damaligen Zeit. Doch schon 1597 sterben die ersten 26 Märtyrer (Hl. Paul Miki SJ und Gefährten) in Nagasaki für ihren christ-lichen Glauben. 1614 ist das Christentum in ganz Japan ver-boten. Nur 30 Jahre später wird der letzte in Japan verbliebene Priester, der japanische Jesuit Mancio Konishi, hingerichtet. Trotz aller Widrigkeiten bewahrten japanische Christen über 250 Jahre ihren Glauben. Ohne Priester, ohne Sakramente, ohne Heilige Schrift harrten sie aus in der Hoffnung auf die Erfüllung einer Weissagung, dass nach 7 Generationen wieder Priester ins Land kommen würden und sie ihren Glauben frei und ohne Furcht ausüben dürften. Was geschah in Japan? Warum war die Mission der Jesuiten so erfolgreich? Weshalb wurde der christliche Glaube verboten und Christen über 250 Jahre verfolgt? Wieso schwieg Gott, wie der Film "Silence" berichtet? Wie überlebten die Christen?

Sonntag, 22.09. // 19.00-20.30 Uhr // Gemeindesaal von St. Canisius Anmeldung bis Freitag, 20.09. unter forum-berlin@jesuiten.org oder (030) 320 00-10 (Di + Mi + Fr)