Diskussion: Sind individuelle Hoffnungen und Migrationspolitik vereinbar?

19.12.2018 17:00 - 19:00
OTH Regensburg - Fakultät für Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften

Was ist HOFFNUNG? Lässt sie sich definieren? Kann man sie teilen? Nachvollziehen? Oder ist sie rein subjektives Empfinden, geprägt von unserem kulturellen Hintergrund? Unserer Sprache? Unserer Erfahrung? Diese Fragen legt Michael Härteis von KUNST VERORTEN zugrunde, als er Asylsuchende zum Begriff Hoffnung befragte. Entstanden ist daraus eine Zitatensammlung, die als Inspirationsquelle für internationale Künstler/innen diente. Mehr als 150 Kunstschaffende aus allen fünf Kontinenten haben über 280 digitale Abbildungen von Kunstwerken eingereicht. Die Ausstellung zeigt nun 75 Werke, die von einer internationalen Jury ausgewählt wurden. Die Ausstellung wird von öffentlichen Veranstaltungen und Lehrveranstaltungen an der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften begleitet: von Migration und Recht über Soziologie bis hin zur kulturellen Bildung. Die Initiative für dieses Kunstprojekt startete Prof. Dr. Martina Ortner, als sie für den Jesuiten-Flüchtlingsdienst tätig war und neben der Beratung Ansatzpunkte für den kulturellen, politischen und spirituellen Dialog suchte. Sie begleitete das Projekt bis zu Ihrer Berufung an die OTH Regensburg. ‚Hope is Maybe‘ wurde initiiert vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst und KUNST VERORTEN.

Diskussion zur Ausstellung: Sind individuelle Hoffnungen und Migrationspolitik vereinbar?
Dr. Jens Rieger (OTH Regensburg)
und Dieter Müller SJ (JRS)
Moderation: Prof. Dr. Martina Ortner

17:00 Uhr  Raum S 322

OTH Regensburg - Fakultät für Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften

Die Veranstaltungen ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten auf: www.oth-regensburg.de

Organisator: Dieter Müller SJ