21.05.2019 19:00 - 21:00
Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) Nürnberg
Königstraße 64
90402 Nürnberg

Im Oktober findet im Vatikan die Amazonas-Synode statt. Unter dem Motto „neue Wege für eine ganzheitliche Ökologie“ diskutieren die Bischöfe auf Basis von Papst Franziskus‘ Umwelt-Enzyklika Laudato si die gravierenden Umweltschäden im Amazonasgebiet und ihre soziale Folgen.

In der länderübergreifenden Amazonas-Region haben sich bereits jetzt 126 Schulen des jesuitischen Werkes Fe y Alegría (dt.: Glaube und Freude) zusammengeschlossen, um für die Kinder Unterricht in den indigenen Sprachen einzuführen. Im übergeordneten Panamazonien-Netzwerk kämpfen die Politologin María Teresa Uruena Bogoya und die Lehrerin Elluz Nataly Pernia für die Bewahrung der bedrohten Kultur- und Naturvielfalt am Amazonas und den Schutz der Ureinwohner im größten tropischen Regenwald der Erde. Am Dienstag, 21. 05. (19 Uhr), berichten sie im Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg über ihre Arbeit.

„Die Völker des Amazonas waren in ihrem eigenen Land wahrscheinlich noch nie so bedroht wie heute. Wir müssen mit dem historischen Paradigma brechen, das Amazonas-Gebiet als unerschöpfliche Versorgungsquelle für andere Länder zu betrachten, ohne uns um seine Bewohner zu kümmern.“ (Papst Franziskus, 2018)

Referentinnen: Mª Teresa Bogoya (Red Panamazónica), Elluz Nataly Pernia (Fe y Alegría)
• Moderation: Klaus Väthröder SJ (Jesuitenmission), William Bastidas (Sin Frontieras, latinotopia.de)
• Projektinfos: jesuitenmission.de/Amazonas

Organisator: Klaus Väthröder SJ