23.10.2019 19:00 - 21:00
Hochschule für Philosophie (HfPh) München
Kaulbachstraße 31a
80539 München

Häufig wird in der Religionskritik gefragt, was erlaubt, was noch gerade zulässig und womit eine Grenze zur Verletzung religiöser Gefühle überschritten ist. Angesichts der defensiven Haltung lohnt es sich, einmal die Perspektive zu wechseln und zu fragen, ob Religionskritik nicht auch das Anliegen der Religion selbst sein kann. Inwiefern haben Christentum und Islam eigene Potentiale zur kritischen Beurteilung religiöser Praktiken und Überzeugungen? Können sie diese selbstkritisch einsetzen? Kann ein wechselseitiger Lernprozess angestoßen werden?

Die Veranstaltung findet aus Anlass des 5-jährigen Bestehens des Eugen-Biser-Stiftungslehrstuhl für Religions- und Subjektphilosophie der Hochschule für Philosophie in München statt.

Impuls Dr. Ahmad Milad Karimi: Professor für Kalām, Islamische Philosophie und Mystik

Response: Dr. Georg Sans SJ: Professor für Religions- und Subjektphilosophie

Moderation: Dr. Tobias Specker SJ: Juniorprofessor für Katholische Theologie im Angesicht des Islam

Die Veranstaltung findet an zwei Orten statt: Am 23. Oktober findet die Veranstaltung in der Aula der Hochschule für Philosophie München statt. Hier steht in der Response der philosophische Schwerpunkt in der Mitte. Am 24. Oktober findet die Veranstaltung in der Aula der Philosophisch-theologischen Hochschule Sankt Georgen statt. Hier steht der theologische Schwerpunkt im Mittelpunkt. Weitere Informationen entnehmen Sie dem [Flyer].

Veranstalter: Georg Sans SJ