Glossar

Gesellschaft Jesu (*Jesuitenorden)

Warum heißt der Jesuitenorden „Gesellschaft Jesu“?

„Gesellschaft Jesu“, auf Latein „Societas Jesu“, wählten Ignatius von Loyola und seine ersten Gefährten als Namen für ihren Orden, der 1540 vom Papst anerkannt wurde und heute der größte Männerorden in der katholischen Kirche ist.

Warum wählten Ignatius und seine Gefährten den Namen „Gesellschaft Jesu“ für ihren Orden?

Der Name betont die zentrale Rolle Jesu Christi im Leben und in der Mission des Ordens. Die Jesuiten sehen sich als Gefährten Jesu, die seine Botschaft und sein Beispiel in die Welt tragen möchten. Der Begriff „Gesellschaft“ besagt, dass der Orden sich als eine strukturierte Gemeinschaft versteht. Die Mitglieder arbeiten zusammen, um ihre missionarischen Ziele zu erreichen. Der Name reflektiert die spirituelle Ausrichtung des Ordens, die auf die Nachfolge Jesu und die Verbreitung des Evangeliums fokussiert ist. Somit spiegelt diese Namenswahl die tief verwurzelte spirituelle und missionarische Identität des Jesuitenordens wider.

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Warum heißen Mitglieder der „Gesellschaft Jesu“ Jesuiten und nicht Ignatianer?

Ignatius wollte nicht, dass der von ihm gegründete Jesuitenorden nach ihm benannt wird, wie dies bei anderen Ordensgemeinschaften, etwa den Benediktinern, den Franziskanern und den Dominikanern der Fall war. Er wollte mit dem Namen „Gesellschaft Jesu“ den engen Bezug zu Jesus Christus betonen.

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