nach dem Noviziat gemeinsam wohnen und in San Saba geistlich begleitet werden, auch wenn sie nicht an der Universität tätig sind. Vor kurzem kam nun noch als dritte Wirkungsstätte die Studienpräfektur im Germanicum-Hungaricum hinzu, womit auch ein Umzug in das Kolleg einherging. Dort begleitet Stoffers einerseits die Studien der Seminaristen und jungen Priester, andererseits organisiert er das hausinterne Fortbildungsprogramm, unter anderem Beicht- und Homiletikkurse und Sprecherziehung. Darüber hinaus gehören das gemeinsame Essen, die gemeinsame Messfeier und hin und wieder das gemeinsame Wandern zum Alltag von Stoffers. „Das Wandern hilft mir, vom Arbeitsalltag Abstand zu gewinnen“, meint Stoffers. Einmal in der Woche versucht er, in die Natur zu gehen. Die Leidenschaft fürs Wandern versucht der Jesuit dabei auch pastoral fruchtbar zu machen: Neben dem Unterricht an der Gregoriana bietet er Studentenwallfahrten in der Umgebung Roms mit Zeit für die Stille, das Gebet und den geistlichen Austausch an. Während der Ferienzeiten – zu Weihnachten, zu Ostern und im Sommer – hilft Stoffers regelmäßig in der Seelsorge aus, sowohl in verschiedenen Pfarreien im deutschsprachigen Raum als auch in der Münchner Jesuitenkirche St. Michael. Konrad Glosemeyer SJ und P. Mathias Werfeli SJ Wandern und Wallfahren verbinden: P. Stoffers mit Studierenden in Subiaco Bild links: SJ-Bild; Bild rechts: Estrella Virginia Dolores López „Ich habe nicht das Gefühl, dass ich an drei Orten drei verschiedene Menschen sein müsste.“ 25
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