Jesuiten 2025-1 (Österreich-Ausgabe)

100 Jahre „Denken lernen“ an der Hochschule für Philosophie Die Hochschule für Philosophie in München ist eng mit dem Wirken der Jesuiten verbunden: Sie ist nicht nur ein Ort der wissenschaftlichen Ausbildung, sondern auch der Persönlichkeitsbildung. Ihre Geschichte und ihr Selbstverständnis machen sie zu einem Wegweiser in einer komplexen Welt. Als der Jesuitenorden nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs wieder in Deutschland wirken konnte, eröffnete Provinzial Augustin Bea SJ 1925 in Pullach bei München das Berchmanskolleg als Ausbildungsstätte für junge Jesuiten. Infolge der gesellschaftlichen Veränderungen und des Zweiten Vatikanischen Konzils in den 1960er Jahren entschieden sich mutige Ordensobere, diese philosophische Fakultät der Jesuiten ins Zentrum des Münchner Universitätsviertels zu verlegen. Im Herbst 1971 begann der Lehrbetrieb in der Kaulbachstraße. Seitdem steht die Hochschule für Philosophie (HFPH) mit ihren staatlich anerkannten Studiengängen allen Interessierten unabhängig von Religion, Weltanschauung, Geschlecht oder sozialer Herkunft offen. Breite Ausbildung und profilierte Forschung Anliegen und Anspruch der HFPH sind es, Menschen in Philosophie auszubilden, damit sie Bild links: HFPH / A. Birkenholz 32

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