komplexe Zusammenhänge denkerisch durchdringen und Orientierung in existenziellen und gesellschaftlichen Fragen gewinnen können. Die Gemeinschaft von Lernenden und Lehrenden an der HFPH stellt sich den drängenden Fragen unserer Zeit in ihrer ganzen philosophischen Tiefe und Breite. Die Hochschule richtet sich an ein breites Spektrum von Studierenden: von einführenden Angeboten für Schülerinnen und Schüler über das berufsqualifizierende Studium der Philosophie bis zu Weiterbildungsangeboten für Berufstätige, die ihre praktischen Erfahrungen philosophisch-ethisch reflektieren. In der Forschung legt die HFPH Wert auf den Austausch mit anderen Wissenschaften und die Kooperation mit Universitäten des In- und Auslands. Beispiele sind das Center for Responsible AI Technologies, ein Forschungszentrum von HFPH, TU München und der Uni Augsburg zur verantwortungsvollen Gestaltung von Künstlicher Intelligenz, und die Bayerische Wissenschaftsallianz für Friedens-, Konflikt- und Sicherheitsforschung. Jesuitische Persönlichkeitsbildung Über die wissenschaftliche Ausbildung hinaus soll das Studium an der Hochschule Menschen dabei helfen, sich als Persönlichkeiten zu entwickeln. Gemäß dem jesuitischen Bildungsverständnis geht es dabei um den ganzen Menschen und das persönliche Wachstum. „Persönlichkeitsbildung an der HFPH heißt, in der Auseinandersetzung mit den grundlegenden Fragen der Menschheit ihr Urteilsvermögen zu schärfen und eine eigene Haltung zu entwickeln“, sagt Studiendekan Prof. Dr. Georg Sans SJ. „Ein solcher Bezugspunkt scheint uns in der Welt von heute immer wichtiger zu werden. So leben wir eines der Gründungsideale der Jesuiten: Wir helfen den Menschen, indem wir gemeinsam an dieser Standortbestimmung arbeiten.“ Große Persönlichkeiten der HFPH Die Hochschule lebt und wirkt durch ihre Ehemaligen. Viele der deutschsprachigen Jesuiten der vergangenen 100 Jahre haben an der HFPH studiert. Zu den bedeutendsten Alumni gehört Alfred Delp SJ, der wegen seines Engagements gegen das NS-Regime 1945 hingerichtet wurde. Viele weitere Persönlichkeiten wären zu nennen: von Prof. Dr. Katja Vogt, die an der Columbia University in New York lehrt, über die Multi-Aufsichtsrätin Dr. Nathalie von Siemens, den Redaktionsleiter des ZDF-„heute journal“, Dr. Stefan Leifert, bis zu Dr. Felix Gmür, Bischof von Basel. „Handeln lehrt die Philosophie, nicht reden“ – diese Sentenz Senecas steht am Eingang der HFPH geschrieben. Unsere Alumnae und Alumni übernehmen gesellschaftliche Verantwortung und sind Beweis dafür, dass Philosophie in der Gestaltung einer menschenwürdigen Zukunft für alle praktisch wirksam werden kann“, betont Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher, Präsident der Hochschule für Philosophie. Kristina Kleiß und Ludwig Jaskolla Feiern Sie mit uns! Fördern Sie Forschung und Lehre an der Hochschule für Philosophie München! Mehr über das Jubiläum: www.hfph.de/2025 33 VORGESTELLT
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