Jobbörse bringt Unternehmen und Geflüchtete zusammen Die zweite Jobmesse für Geflüchtete und Zugewanderte im Heinrich Pesch Haus (HPH) in Ludwigshafen hat Ende August über 1.000 Besucherinnen und Besucher angelockt. Insgesamt präsentierten sich 30 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen – vom Handwerk über Pflege, Baugewerbe und Verwaltung bis hin zur Hotellerie. Sie boten Ausbildungsplätze und Arbeitsstellen an. „Für uns ist die Messe eine Chance. Wir müssen herausgehen, um gesehen zu werden“, sagte Georg Kraushaar vom gleichnamigen Holzbauunternehmen. Von der Messe erhoffte er sich neue Azubis zum Zimmerer und Fachhelfer. Partner des HPH waren die IHK Pfalz, das Jobcenter Vorderpfalz, die VHS und die Stadt Ludwigshafen. „Für die Unternehmen der Region ist die Jobmesse eine Chance, sich den arbeitssuchenden Geflüchteten zu präsentieren und ihnen eine Chance zur Integration zu geben“, sagte Jeanette Müller, Geschäftsführerin des Jobcenters Vorderpfalz. Zum ersten Mal waren auch die Technikmuseen Sinsheim Speyer dabei. Personalreferent Gregor Flörchinger suchte zum Beispiel Köche, Rezeptionsmitarbeiter, Servicekräfte und bot zudem Ausbildungsplätze im Hotelbereich an. „Wir wollen Menschen eine Chance geben, damit sie ins Arbeitsleben hineinkommen“, sagte er. Jana Sand, Projektleiterin vom HPH, ergänzte: „Eine Ausbildung zu machen, einen Arbeitsplatz zu finden, ist ein wesentlicher Teil des Weges zur Integration. Wir freuen uns, mit zahlreichen Kooperationspartnern und Unternehmen einen Raum für Begegnung und Vernetzung geschaffen zu haben.“ Europäisches Treffen des Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes In Nordportugal, im Casa da Torre in Soutelo bei Braga, hat im September das Europäische Treffen des Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes stattgefunden (Pope’s Worldwide Prayer Network). Knapp 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 18 Nationen berichteten von den vielfältigen Aktivitäten des Netzwerks in ihren Ländern und tauschten sich über dessen Auftrag und Mission aus. Im Mittelpunkt standen die Stärkung der spirituellen Dimension der Gebetsinitiative und die Weiterentwicklung internationaler Projekte wie der App Click to Pray und des monatlichen „Videos des Papstes“. Das Gebetsnetzwerk wurde 2014 durch Papst Franziskus mit neuen Statuten als päpstliches Werk eingesetzt, das dem Jesuitenorden anvertraut ist. Im Juli 2025 unterstrich Papst Leo XIV. im Rahmen einer Privataudienz mit dem Internationalen Direktor des Netzwerks, P. Cristóbal Fones SJ, die Bedeutung der Initiative für sein Pontifikat. Gut besucht: Jobmesse im HPH Die Gruppe aus der Zentraleuropäischen Provinz in Portugal (v. l.): Pfr. Werner Witwer, Sebastian Walter, P. Antonio Sant’Ana SJ (Nationaler Direktor Portugal), P. Pascal Meyer SJ, Cristina Ramos de Strandberg, P. Dag Heinrichowski SJ (Koordinator für Deutschland), Carina Sjöblom, Ewelina Bajor und P. Cristóbal Fones SJ (Internationaler Direktor) 27 NACHRICHTEN
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