chen, aber Gott weder festhalten noch machen wollen. Gottes Nähe ist ein Geschenk, das uns gegeben wird. Und uns gerade dann geschenkt wird, wenn wir uns möglichst von allen Versuchen freimachen, Gottes Nähe zu erzwingen. Denn dann können wir von unseren Vorstellungen loskommen, die wir an Gottes Stelle setzen, weil sie so viel bequemer oder gar nützlicher sind. Aber sie sind nicht Gott! Gott übersteigt sie alle und liebt es, uns über unsere Vorstellungen hinauszuführen. Deshalb ist P. Christian Lischka SJ ist Lehrer für Biologie und Religion am Kolleg St. Blasien. es mit Gott wie mit der Vogelbeobachtung: Je weniger ich Gott fixiere, umso näher lässt Gott mich an sich heran.
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