Jesuiten 2026-2 (Deutschland-Ausgabe)

Die besondere Bitte Mit Bildung Gerechtigkeit und Freiheit schaffen Menschsein heißt reifen und wachsen. Und junge Menschen dabei zu begleiten und zu unterstützen, ist ein Kernelement jesuitischen Selbstverständnisses. In den letzten 100 Jahren hat sich das Canisius-Kolleg in der Tiergartenstraße in Berlin stetig weiterentwickelt: Von der zunächst rein männlichen Eliteschule hin zu einem offenen, modernen Lern- und Lebensraum für junge Menschen aller Hintergründe. Seit 1974 werden auch Mädchen aufgenommen, der Fächerkanon wurde erweitert und die ökumenische Zusammenarbeit vertieft. In dieser Ausgabe haben Sie lesen können, wie aus den Willkommensklassen für geflüchtete Jugendliche, die seit 2015 nach Berlin kamen, inzwischen die integrierte Sekundarschule ISS-Pedro-Arrupe entstanden ist. Dies zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Bildung als Weg zu Gerechtigkeit und Freiheit ist, weil sie die Rahmenbedingungen für die eigenständige Lebensführung schafft. Die Schülerinnen und Schüler mit Flucht- und Migrationserfahrung werden gezielt gefördert und Schritt für Schritt an den Regelbetrieb herangeführt. Viele von ihnen schaffen am Ende das staatlich anerkannte Abitur. „Menschen mit anderen und für andere sein“, so wollen wir Jesuiten sein, wie es der damalige Generalobere Pater Pedro Arrupe SJ formuliert hat. Und dies meint: Füreinander einstehen. Helfen Sie uns bei dem, was es für eine erfolgreiche Integration braucht. Für eine gute Beratung jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers, für ein gutes Lernklima in kleinen Klassen, für eine Förderung von sozialen und demokratischen Kompetenzen sowie die Unterstützung von anderen Jugendlichen etwa in der außerschulischen Jugendarbeit sind wir auf Ihre Spenden angewiesen. Sie ermöglichen damit jungen Menschen neue Lernmöglichkeiten und Lebensperspektiven. Herzlichen Dank dafür! P. Martin Stark SJ Vorstand Freunde der Gesellschaft Jesu e. V. Foto: © SJ-Bild DIE BESONDERE BITTE

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