Das Newman-Institut: Kreative Minderheit im säkularen Schweden Das Newman-Institut in der schwedischen Stadt Uppsala nördlich von Stockholm feiert in diesem Herbst sein 25-jähriges Bestehen. Es ist damit eine der jüngsten Jesuitenhochschulen Europas. Als einzige katholische Hochschule in den nordischen Ländern erhielt das Newman-Institut im Jahr 2010 von der schwedischen Regierung die staatliche Anerkennung. Heute bietet die Hochschule Bachelor- und Masterstudiengänge in Theologie, Philosophie und Kulturwissenschaft an. Mit seinem einzigartigen Kursangebot spricht es ein breites Spektrum an Studierenden in einem Land an, in dem die katholische Kirche eine kleine Minderheit ist und ein Großteil der Studierenden nicht der katholischen Kirche angehören. „Small is beautiful“, sagt Rektor P. Philip Geister SJ, „und als kreative Minderheit in der säkularen, aber intellektuell aufgeschlossenen schwedischen Gesellschaft können die Mitarbeitenden und Studierenden des Newman-Instituts wesentliche und originelle Beiträge zur öffentlichen Debatte leisten“. Nachdem die Jesuiten jahrhundertelang in Schweden verboten waren, kehrten sie erst Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Bereits 1920 gründeten sie eine Kulturzeitschrift, die heute den Namen „Signum“ trägt und deren Mitarbeitende den Weg für die Gründung des Newman-Instituts im Jahr 2001 bahnten. www.newman.se Abschied, Übergang, Aufbruch: Bildungserfolge des Schuljahres 2025/26 Abschied nehmen, Übergänge gestalten und Aufbrüche begleiten – diese Elemente einer tragenden Schulkultur werden am Ende eines Schuljahres in besonderer Weise sichtbar. In den elf Gymnasien des Netzwerks ignatianischer Pädagogik erhielten in diesem Jahr 770 junge Menschen ihr Abitur. Sie sind mit der Abschlussfeier zugleich ermutigt worden, ihren weiteren Weg bewusst zu gestalten und im Leben Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. In Wien wurde zudem Irene Pichler nach neun Jahren als Leiterin des Gymnasiums Kalksburg in den Ruhestand verabschiedet. „Ihr Wirken steht exemplarisch für eine Leitung, die im Geist der ignatianischen Pädagogik die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler ermöglicht“, sagt Gabriele Hüdepohl, Delegatin für Schulen im Jesuitenorden. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für gelingende Bildungsübergänge bietet das Canisius-Kolleg Berlin. In diesem Jahr erwarben dort 37 Schülerinnen und Schüler der Integrierten Sekundarschule Pedro Arrupe ihren Schulabschluss. „Bemerkenswert ist, dass all diese jungen Menschen Flucht- oder Migrationserfahrungen mitbringen und sprachliche, gesellschaftliche und persönliche Herausforderungen bewältigen mussten“, erklärt Gabriele Hüdepohl. Von den Jugendlichen, die vor drei Jahren in die gymnasiale Oberstufe wechselten, haben elf von zwölf erfolgreich das Abitur bestanden. Auch die 25 Schüler der Jahrgangsstufe 10 haben ausnahmslos einen Abschluss erreicht. Fotos: © SJ-Bild Klein aber fein: Jesuitenhochschule in Schweden Verabschiedung: Irene Pichler (3. v. r.) mit Gabriele Hüdepohl (3. v. l.) und P. Reinhold Ettel SJ (Mitte) 28 NACHRICHTEN
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