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Barocker Sinnesrausch online

Wien – Die Jesuiten haben aus der Corona-Not eine Tugend gemacht und den gesamten Kirchenraum der Jesuitenkirche Wien digitalisiert, sodass Besucher sie online jederzeit besichtigen können. Die Kirche in der Wiener Innenstadt zählt zu einer der schönsten barocken Kirchen Österreichs. Sie wurde von vielen Gästen aus dem In- und Ausland bestaunt. Mit der Corona-Pandemie fand dies ein abruptes Ende, viele Gläubige und Touristen können wohl noch längere Zeit diesen stimmungsvollen Ort nicht mehr genießen.

Wenn Gäste nicht zu uns kommen können, bringen wir den barocken Sinnesrausch nach Hause. Auf der Homepage der Wiener Jesuitenkirche steht die Begehung kostenlos (mit Möglichkeit zur Online-Spende) zur Verfügung. Die Tour ist sowohl über PC als auch Tablet oder Smartphone nutzbar. Mit einer Virtual Reality Brille wird diese noch realistischer erlebbar. Der User bekommt das Gefühl, direkt in der Kirche zu stehen.

„Kunst und Kultur sind wesentliche Elemente, um Glauben zu vermitteln“, so Kirchenrektor P. Peter Fritzer. „Durch moderne 3D-Digitalisierung bringen wir unsere einzigartige Kirche völlig zeit- und ortsunabhängig zu vielen Menschen.“. Kurze Beschreibungen geben in mehreren Sprachen einen Einblick in die beeindruckenden und illusionistischen Fresken des Langhausgewölbes. Und dank der Technik sind Ausblicke möglich, die realen Kirchenbesuchern in der Regel verwehrt bleiben: von der Kanzel oder der Orgelempore beispielsweise.

Die Jesuitenkirche Wien ist Teil der Jesuitenkommunität am Standort Wien I., Dr.-Ignaz-Seipel-Platz. Hier leben und arbeiten 12 Ordensmitglieder. Die Liturgien sind bekannt für die künstlerische Gestaltung – zwei Chöre musizieren in der Kirche, auf der in Österreich einzigartige französisch-symphonische Orgel erklingen Meisterwerke der traditionellen Orgelliteratur, aber auch neue Musik und Improvisationen.

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