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Br. Armin Cieslik SJ in Unterhaching verstorben

Br. Armin Cieslik ist am Abend des 25. Februar in der Kommunität Pedro Arrupe in Unterhaching verstorben. Er wurde 1938 in Danzig-Langfuhr in Westpreußen geboren und wuchs mit zwei Brüdern und zwei Schwestern auf. Die Familie wurde nach dem Ende des Krieges vertrieben und fand eine neue Heimat zunächst in Neumünster, dann in Ludwigsburg. Nach der Volksschule begann er eine Lehre als Maschinenschlosser, es folgten die Ausbildungen zum Maschinenzeichner, Facharbeiter Maschinenbau und schließlich zum technischen Zeichner.

Nach dem Einritt ins Noviziat in Neuhausen auf den Fildern begann Bruder Cieslik nach den ersten Gelübden dort in der Schreinerei, der Krankenpflege, der Ökonomie und für anderthalb Jahre als Pförtner zu arbeiten. Anschließend absolvierte er eine weitere Ausbildung in Buchhaltung und Verwaltung, was der Verwaltung des Noviziats zugutekam und was ihn nach dessen Auflösung 1970 auf die Aufgabe vorbereitete, die er dann 30 Jahre, von 1971 bis 2001, mit Leidenschaft versah: Geschäftsführer des Bundes Freunde der Gesellschaft Jesu e.V., in dem er die Sorge für die Wohltäterinnen und Wohltäter der Jesuiten in der Oberdeutschen Provinz organisierte.

Kurz vor Antritt dieser Sendung in München folgte er auch einer theologischen Laienfortbildung, die ihn auf die seelsorgliche Dimension dieser Aufgabe vorbereitete. In einem charismatischen Gebetskreis in München St. Bonifaz, den er 42 Jahre lang betreute, fand er die geistlichen Quellen für sein Engagement. Ein Mitbruder schrieb über diese Zeit: „Armin tat alles für die ‚Freunde‘, besuchte hier, besuchte da und war, wenn nötig, immer nah.“

2001 folgte eine gesundheitliche Zäsur, in deren Folge er nach Unterhaching zog, wo er aber weiterhin in der Seelsorge und bis 2023 auch als Ökonom tätig blieb. Erst in den letzten beiden Jahren ließen die Kräfte merklich nach. Nun legte er sein Leben in die Hände seines Schöpfers zurück.

R.I.P.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, 5. März 2026, um 14.30 Uhr auf dem Ordensfriedhof beim Pater-Rupert-Mayer-Schulzentrum | Wolfratshauser Straße 30 | 82049 Pullach statt, anschließend das Requiem in der Kirche des Schulzentrums.

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