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Click To Pray – die Gebets-App des Papstes

Mit einem neuen Angebot startet das Weltweite Gebetsnetzwerk des Papstes im Mai in die moderne Welt der mobilen Kommunikation: "Click To Pray" - (mit einem Klick zum  Gebet) - heißt die offizielle Gebets-App des Papstes, mit der das von Jesuiten geleitete Gebetsapostolat Millionen von Menschen auf der ganzen Welt dazu einlädt, für die monatlichen Gebetsanliegen des Papstes zu beten. Damit hat der Papst neben seiner monatlichen Videoansprache ("Das Video vom Papst") ein Mittel gewählt, um sein Gebetsnetzwerk im Alltag zu unterstützen. Weil jeder Tag anders ist, will die App 365 Tage im Jahr eine Hilfestellung bieten, um täglich Gottes Ruf ins Leben neu zu entdecken.

Simon Lochbrunner SJ, der seit Herbst 2016 die Leitung der deutschen Sektion des päpstlichen Gebetsnetzwerks übernommen hat, erklärt, was man sich unter diesem Angebot vorzustellen hat: "Click To Pray" ist ein Service, den Menschen mit ihrem Smartphone (Android) oder iPhone kostenlos nutzen können. Dazu müssen sie sich diese App lediglich auf ihren mobilen Geräten installieren. Das Angebot kann übrigens auch ganz klassisch über die Internetseite genutzt werden: www.clicktopray.org 

Dreimal täglich bekommen die Nutzer einen Gebetsimpuls von ein bis drei Sätzen auf ihr mobiles Gerät. Die kurze Besinnung will dabei helfen, Gott inmitten des Alltags wieder neu in den Blick zu bekommen. Die Vorlagen werden von einem Team bei La Machi (Barcelona) in Zusammenarbeit mit Frédéric Fornos SJ (Rom), dem Internationalen Direktor des Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes, erarbeitet. Für die deutsche Redaktion ist Simon Lochbrunner verantwortlich.  Das Gebetsanliegen des Papstes für den Monat Mai ist übrigens die Bitte darum, dass Christen in Afrika durch Versöhnung zum Frieden beitragen.

"Click To Pray" eröffnet zugleich die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden: Wer ein kostenloses Profil anlegt, kann im "Gebetsraum" seine eigenen Gebete formulieren, die zusammen mit einem Foto oder Bildmotiv von jedem eingesehen werden können, der auf "Click To Pray" registriert ist. Wer das Gebetsanliegen unterstützen möchte, kann als registrierter Benutzer das Gebt anklicken (also "liken") und/oder kommentieren. Es ist also wie eine Art Facebook für Gebet.

Finanziert wird das Gebetsapostolat aus Mitteln des Ordens. Für die neue Gebets-App konnte Simon Lochbrunner die Deutsche Bischofskonferenz für eine Anschubfinanzierung gewinnen. In Zukunft müssen jedoch weitere Quellen gefunden werden. Die laufenden Kosten pro Jahr liegen bei etwas unter 12.000 Euro.

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