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Der Schubs vom Sprungbrett

Frankfurt - Für Wendelin Köster war die Entscheidung, Jesuit zu werden, wie ein Sprung vom Fünf-Meter-Brett im Schwimmbad. Nach nun 60 Ordensjahren schaut er in seiner Berufungsgeschichte dankbar zurück, ob genug Wasser im Schwimmbecken war, und wie es überhaupt dazu kam, dass er Jesuit wurde.

Köster wurde 1939 in Meppen geboren und trat 1959 in die Gesellschaft Jesu ein. Von seinem Mitbruder und Bischof Hans Ludvig Martensen SJ wurde er im Frankfurter Kaiserdom zum Priester geweiht. Nach seiner Tätigkeit als Jugendseelsorger in Trier und als Regens des Priesterseminars Sankt Georgen war er von 1995 bis 2008 Generalsberater und Assistent der Zentraleuropäischen Assistenz in Rom. Von 2009 bis Februar 2015 war er Rektor des Kollegs Sankt Georgen. Nun lebt Wendelin Köster SJ im Ignatiushaus in Frankfurt und arbeitet dort als Seelsorger und Minister in seiner Kommunität.

Köster feiert am 26. Juli sein goldenes Priesterjubiläum.

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