• Martin Schröder zwischen Novizenmeister P. Claus Pfuff SJ (l.) und Provinzial P. Thomas Hollweck SJ (r.)
  • Martin Schröder legt vor P. Thomas Hollweck SJ die Gelübde ab
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Erste Gelübde: „Ein Ja zu meinem Berufungsweg“

Ein Leben als Jesuit: Das möchte Martin Schröder SJ wagen und hat dies am 14. September durch seine Ersten Gelübde bezeugt. Er legte sie in Innsbruck vor P. Thomas Hollweck SJ ab, dem Provinzial der Jesuiten in Zentraleuropa. Mit diesem Schritt sagt Martin Schröder „ja“ zum Jesuitenorden – und der Orden zu ihm.

Martin Schröder SJ hat durch seine Ersten Gelübde öffentlich bekundet: Er wird seinen Weg als Jesuit weitergehen. Am 14. September legte er die Gelübde vor dem Provinzial der Jesuiten in Zentraleuropa, P. Thomas Hollweck SJ, im Rahmen eines Gottesdienstes ab. An der Gelübdefeier in der Hauskapelle des Innsbrucker Jesuitenkollegs nahmen auch P. Claus Pfuff SJ, Novizenmeister, sowie P. Toni Witwer SJ, Rektor des Jesuitenkollegs Innsbruck, teil.

„Für mich ist es ein Ja zu meinem Berufungsweg und ein weiterer, entscheidender Schritt“, sagt Martin Schröder zu seinen Ersten Gelübden. „Ich gehe diesen Schritt mit der inneren Zuversicht und dem Vertrauen, dass Christus mich auf diesen Weg gerufen hat und mich weiterhin begleitet.“

Martin Schröder, 1990 in Essen geboren, hat in Düsseldorf und Duisburg Sozialwissenschaften und Politikmanagement studiert. Danach arbeitete er an der Katholischen Akademie in Mühlheim an der Ruhr in der Erwachsenbildung. Vor seinem Eintritt in das Noviziat der Jesuiten 2023 absolvierte er bereits ein Theologiestudium in Bochum, Münster und Innsbruck und war Priesteramtskandidat für das Bistum Essen.

Erste Gelübde, zweites Versprechen

Die Ersten Gelübde, die Martin Schröder nun abgelegt hat, sind nicht sein erstes Versprechen auf seinem Weg in den Orden. Als er vor zwei Jahren in das Noviziat der Jesuiten nach Innsbruck kam, gelobte er bereits durch das Noviziatsversprechen, sich auf die kommenden zwei Jahre einzulassen. Das Noviziat ist eine Zeit des Prüfens und Probierens: Ist ein Leben im Orden mein Weg? Ist das die Weise eines erfüllten Lebens, zu der ich mich von Gott eingeladen fühle? In diesen Jahren haben die Novizen die Möglichkeit, sich selbst als Person, im geistlichen Leben, in der Gemeinschaft mit anderen, aber auch durch Herausforderungen in Zeiten tiefer Stille und intensiver Einsätze bei Praktika besser kennenzulernen. So sollen sie zu einer tragfähigen und freien Entscheidung kommen: Ist der Orden der Weg, den sie für sich, den aber auch die Verantwortlichen im Orden für sie als stimmig wahrnehmen? Oder zeigt sich etwas anderes?

Für Martin Schröder stand am Ende seiner Noviziatsjahre ein Ja zum Jesuitenorden. Er wird nun in das Ukama-Zentrum für sozial-ökologische Transformation in Nürnberg umziehen. „Ich freue mich auf die Arbeit und die Mitbrüder in Nürnberg, auf alles was ich lernen werde, auf alles, was ich einbringen kann“, sagt Martin Schröder zu seiner neuen Aufgabe. „Mich für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen, Geflüchteten zu helfen und Menschen zu einem Mehr an Glaube, Hoffnung und Liebe in ihrem Leben zu begleiten, ist eine wunderbare Perspektive!“

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