• Das Canisius-Kolleg in Berlin zeigt Flagge.
  • Kunstinstallation als Zeichen des Friedens in St. Ansgar Hamburg
  • Solidarität für die Ukraine am Bradenburger Tor, Berlin Foto: Christian Ender
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Hilfsmöglichkeiten für die Ukraine

Die Kriegsbilder aus der Ukraine machen uns sprachlos. Hunderttausende Ukrainer:innen sind auf der Flucht, täglich werden es mehr. Aber wir sind nicht ohnmächtig. Viele unserer Werke sind letzte Woche schon aktiv geworden und haben neben besonderen Friedensgebeten auch Hilfsaktionen ins Leben gerufen, um ihre Solidarität mit der Ukraine auszudrücken.
Unsere Hilfswerke und Partnerorganisationen sind seit letzter Woche im Einsatz: An den Grenzübergängen nach Moldawien, Rumänien, Ungarn und in die Slowakei stehen die Teams von Jesuiten-Flüchtlingsdientes (JRS), und Concordia Sozialprojekte Schutzsuchenden zur Seite. Sie helfen durch Ausgabe von Lebensmitteln und Medikamenten, beim Grenzübertritt und bei der Suche nach einer Unterkunft, sie geben Rechtsberatung und leisten psychosoziale Unterstützung.

Nothilfe Deutschland: jesuitenweltweit.de/ukraine

Nothilfe Österreich: jesuitenweltweit.at/ukraine

Nothilfe Schweiz: jesuiten-weltweit.ch/ukraine/

Hier finden Sie weitere Möglichkeiten, wie Sie die Ukraine noch unterstützen können:

In Deutschland:

     

  • St. Ansgar "Kleiner Michel" in Hamburg war es ein Anliegen, ein öffentlich sichtbares Zeichen des Friedens zu setzen, mit einer Kunstaktion am Eingangsportal zur Kirche: Der Kleine Michel hat eine besondere Geschichte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er "ausgerechnet" vom Französischen Staat als Zeichen der Völkerverständigung wieder aufgebaut. Die Inschrift haben uns die Franzosen quasi als Auftrag und Vermächtnis hinterlassen: SERVATE UNITATEM SPIRITUS IN VINVCULO PACIS - BEWAHRET DIE EINHEIT DES GEISTES IM BAND DES FRIEDENS. Diesen Satz und dieses Ideal haben wir nun von hoch oben "heruntergeholt" und "greifbar" gemacht - vor allem das Wort Frieden. Von vorne ist nun die Inschrift auf den Säulen in ukrainischer Schrift und Sprache zu lesen. Von hinten auf russisch und von den zwei Seiten auf französisch und deutsch. Mehrere Passanten sind bei dem schönen Wetter heute schon stehengeblieben und haben die Schrift zu entziffern versucht. 
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  • St Michael in Göttingen verweist auf verschiedene Möglichkeiten um schnell und effizient zu helfen:
    • Wer über die Kirchengemeinde Geld spenden möchte, kann dies gerne tun. Das Geld wird an eine Grundschule in Schlesien (Miasteczko Slaskie) weitergeleitet, wo persönliche Kontakte auch zur FEUERWEHR bestehen und von wo ein Hilferuf an uns erging. Sie können dafür auch online spenden.
    • Es gibt aber auch Ukranische Menschen hier in Niedersachsen, die Hilfskanäle haben. In Göttingen sind Kvitoslava Hampe (Hampe Recycling GmbH) und Tetiana Federovych (Kirchengemeinde Sankt Michael) Ansprechpartnerinnen für Sachspenden
    • Überregional tätig ist der Verein Freie Ukraine Braunschweig oder der Ukrainische Verein in Niedersachsen, der in Hannover mit der Ukrainischen (griechisch-katholischen) Gemeinde zusammenarbeitet
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  • St. Michael in München bietet jeden Freitag in der Fastenzeit Choral Evensongs an, bei denen jeweils am Ende für den Frieden gebetet wird
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  • Das Aloisiuskolleg in Bonn hat auf ihrer Webseite einen Gebetsaufruf gestartet und in Absprache mit der Stadtverwaltung Bonn bereits Flüchtlinge aus der Urkaine im Südflügel des Kollegs aufgenommen. 60 Zimmer stehen zur Verfügung, einige davon sind bereits belegt. Die Flüchtlinge haben die Möglichkeit Mittags in der Schulkantine zu essen. Die Kirchengemeinde unterstützt und tatkräftig mit Bettwäsche und sonstigen Utensilien, sogar eine Dollmetscherin hat sich bereit erklärt in unserer Unterkunft zu helfen.  
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  • In der Jesuitenkirche St. Ignatius in Frankfurt brennt dauerhaft eine Friedenskerze. Informationen der Frankfurter Stadtkirche, Hinweise zu zahlreichen Friedensgebeten und Andachten sowie einen Vorschlag für einen Gebetstext finden Sie auf ihrer Webseite
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  • In St. Canisius, Berlin bleiben die Türen am 6. März von 15 - 18:30 Uhr offen für ein Stilles Gebet für den Frieden – Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und am 12. März von 15 - 16 Uhr eine gemeinsame Gebetszeit für den Frieden in leichter Sprache für Menschen mit Behinderung
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  • Das Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafensetzt ihre Friedensgebet für die Ukraine fort: immer Montags um 12 Uhr live in der Kapelle des HPH oder online.
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In Österreich:

     

  • In der Jesuitenkirche Innbruck findet in der Woche vom 28.02.-04.03. täglich um 12 Uhr ein Friedensgebet. Dazu laden ein: das Jesuitenkolleg, die Kath.-Theol. Fakultät der Universität Innsbruck, die Jesuitenkirche, das Collegium Canisianum und das mk-Jugendzentrum und die Zukunftswerkstatt ein. Dies wird danach jeden Mittwoch bis Ostern von 12:00 - 12:15 Uhr fortgeführt.
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  • Christliche Gemeinschaften in Tirol rufen zu einem ökumenischen Gebet um Frieden auf. Dieses findet am Dienstag, 1. März, 18 Uhr im Dom zu St. Jakob in Innsbruck statt. Es wird gemeinsam mit der ukrainischen Gemeinde, der serbisch-orthodoxen Gemeinde und der Gemeinschaft San Egidio organisiert. Bischof Herman Glettler, Superintendent Olivier Dantine, Erzpriester Aleksander Stolić, Pfarrer Volodymyr Voloshyn und Walter Peer, Honorarkonsul der Ukraine, werden sich dem Gebet anschließen.Entsprechend der aktuellen Entwicklungen wurde von der Diözese Innsbruck ein eigenes Gebet verfasst (sihe grauer Kasten)
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  • Das Kardinal König Haus in Wien unterstützt den Spendenaufruf der Caritas auf Facebook
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  • Die Hilfsorganisation CONCORDIA nimmt ihre Verantwortung in der Ukraine-Krise sehr ernst. CONCORDIA Moldau ist seit dem 25.2., Teil des nationalen Krisenstabs zur Ukraine-Krise und bietet Direkthilfe für ukrainische Flüchtende an. CONCORDIA MitarbeiterInnen und viele Freiwillige helfen bei der Verteilung von Hilfsgütern und der Unterbringung von flüchtenden Menschen; leisten Transportdienste von der Grenze weg in die moldauische Hauptstadt Chișinău, sowie bei der Verpflegung des Grenzpersonals. Spendenhilfe Concordia
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In der Schweiz:

     

  • Die Caritas Schweiz ist schon lange in der Ukraine mit Hilfsangeboten tätig und hat sich in den letzten Monaten ganz explizit auf den Ernstfall vorbereitet. Bereits CHF 20`000 Soforthilfe sind von den Basler Katholiken an die Caritas Schweiz für Hilfen in der  Ukraine gegangen. Caritas Schweiz startet Nothilfe in der Ukraine
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  • Die Katholischen Pfarreien in Basel bieten besondere Friedensgebete an, mit denen Gottes Hilfe für die Betroffenen aber auch für die politischen Entscheidungsträger erbeten wird:
    •  in St. Clara jeden Donnerstag von 10.15-12.00 Uhr wöchentliches Friedengebet
    •  Offene Kirche Elisabethen, Pfarrei Heiliggeist, Friedensgebet am 01.03. um 18 Uhr.
    • St. Franziskus, Riehen, ab dem 03.03. um 18.30 wöchentlich bis Ostern
    • Ebenso wird die Römisch Katholische Kirche in Basel sich für die Unterstützung von Flüchtlingen einsetzen, sobald diese in der Region eintreffen
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In Schweden:

     

  • Eine Sammlung von Hilfsgütern für die vom Krieg betroffene ukrainische Bevölkerung ist gestern in St:a Eugenia in Stockholm initiiert worden. Eine erste große Lieferung ist gestern Abend (26.2.) bereits hingefahren worden.
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Auch im Grenzgebiet zur Ukraine finden Aktionen statt.

Rumänien:

Pater Sporschill SJ gründete 2012 in Rumänien die Hilfsorganisation Elijah. Dort setzt er sich für die Ärmsten ein und tritt für Ungerechtigkeit ein. Die Ukraine ist ihnen innerlich und geografisch sehr nahe. In Sibiu, Rumänien hat die Organisation 20 Schlafplätze vorbereitet und kann fünf Familien aufnehmen.

Polen:

Auch die Jesuiten der Provinzen in unmittelbarer Nachbarschaft, haben ein Spendenkonto eingerichtet. Koordinator der Hilfsaktionen der beiden polnischen Provinzen ist Pater Vitaliy Osmolovskyy SJ. Er steht in direktem Kontakt mit der Caritas-Spes in der Ukraine, die ebenfalls auf unsere Hilfe angewiesen ist, und arbeitet eng mit ihr zusammen, außerdem ist er im Austausch mit ukrainischen Menschen und Freunden in den Kriegsgebieten sowie mit Geistlichen, die Ukrainisch und Russisch sprechen, um geistliche Hilfe zu organisieren.Wenn Sie ihn unterstützen möchten, bitten wir Sie Spenden auf das unten angegebene Konto zu überweisen.

Kontoinhaber: Biuro Misyjne
BNP Paribas S.A.
IBAN: PL27 2030 0045 3110 0000 0021 0310
BIC: PPABPLPKXXX
Verwendungszweck:„JEZUICKA POMOC DLA UKRAINY”

Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden.

Foto: Demonstrationen vor dem Brandenburger Tor © Christian Ender

  

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