• Ignatius von Loyola
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Bild 4: SJ-Bild

Ignatius – Vorbild des Gottvertrauens

Die Gesellschaft Jesu feiert am 31. Juli das Fest ihres Ordensgründers Ignatius von Loyola. Jörg Nies SJ, Jesuit in Schweden, schildert, wie die Ignatius-Verehrung auch Einblick in den Zustand des Ordens gibt und wie die Situation heute ist, aber vor alle, was wir von Ignatius lernen können.

Wenn wir den Heiligen Ignatius feiern, dann sagen wir auch dafür Dank, dass er mit den Exerzitien vielen Menschen einen Weg zu Gott zeigt und so auch den Impuls für den Jesuitenorden gab. Auf seiner Spiritualität baut die Gesellschaft Jesu bis heute auf. Diese hat ihren Gründer über die Jahrhunderte sehr unterschiedlich verehrt und gefeiert, wodurch sie auch einen Einblick in ihren jeweiligen Zustand gibt. So herrschte im Barock ein glanzvolles und triumphierendes Bild von Ignatius vor. Das passte zu einem Orden, der viel Einfluss hatte. Die Jesuiten unterhielten ein wichtiges weltweites Netzwerk. In ihrem Erfolg konnten sie die konkrete Umsetzung des Wahlspruchs „Ad majorem Dei gloriam“ – „Alles zu größerer Ehre Gottes“ erkennen.

Zur Person:

Jörg Nies SJ

Jörg Nies SJ ist 2011 in den Jesuitenorden eingetreten. Im Anschluss an ein Aufbaustudium in Rom promovierte er in Fundamentaltheologie. In Schweden arbeitete er in Stockholm in der Pfarrei S:ta Eugenia und unterrichtete in Uppsala am Newmaninstitut. 2025 absolvierte er sein Tertiat, die letzte Ausbildungsphase als Jesuit, in Australien. Seit September 2025 gehört er zu Kommunität des Jesuitenkollegs in Innsbruck und arbeitet an einem Habilitationsprojekt.

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