• Nicht selten erleben Kinder mit Behinderung erst durch die JBA zum ersten Mal, was Inklusion heißt
  • Isaac (links) bei der Arbeit im Garten
  • Für die Jesuiten in Minia ist ihre Arbeit mehr als konkrete Hilfe: ein Dienst an der Würde des Menschen
  • Mina nahm einen Kleinkredit auf, um ein kleines Taxi-Unternehmen gründen zu können
1 / 4
Bilder: jesuitenweltweit

Inklusion beginnt jetzt: Die Arbeit der Jesuiten in Ägypten

Inklusion, Teilhabe, Würde? Für Menschen mit Behinderung und ihre Familien in Ägypten war das oft – im wahrsten Sinne des Wortes – undenkbar: Dass eine Behinderung kein unabänderliches Schicksal ist, sondern eine Aufgabe, der man begegnen kann, mussten die Betroffenen selbst erst begreifen. Die Organisation „Jesuit and Brothers Association for Development“ (JBA) unterstützt Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen, sich dieser Aufgabe zu stellen. Deswegen widmet das Hilfswerk jesuitenweltweit der JBA sein diesjähriges Weihnachts-Spendenprojekt – damit Menschen mit Behinderung in Ägypten die Chance auf einen Platz mitten im Leben haben. 

In Ägypten leben rund 12 Millionen Menschen mit Behinderung – fast jeder Zehnte im Land ist betroffen. „Doch nur ein Prozent von ihnen erfährt staatliche Unterstützung“, berichtet Osama Issac, Direktor der „Jesuit and Brothers Association for Development“ (JBA) mit Sitz in Minia, rund 250 Kilometer südlich von Kairo. Im Alltag von Menschen mit Behinderung heißt das konkret: keine barrierefreie Infrastruktur, keine zuverlässige medizinische Versorgung, keine entsprechenden Bildungsmöglichkeiten. Besonders auf dem Land ist die Lage prekär. Oft fehlen Rollstühle, Prothesen oder Medikamente – und vor allem fehlt es an Verständnis.

Newsletter

Das Magazin „Jesuiten“ erscheint mit Ausgaben für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Bitte wählen Sie Ihre Region aus:

×
- ×