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JESUITEN: Die Welt - unser Haus

München - Trotz globaler Aufbrüche und weltumspannender Zusammenhänge scheint in den letzten Jahren das Nationale zurückzukehren, und die Zeichen stehen eher auf Dichtmachen, Abgrenzen, Abschotten. Die Angst um das Eigene verstellt den Blick auf das Gemeinsame, und politische Akteure suchen nicht zunächst den gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern ausschließlich die eigenen Interessen. Dies steht im Kontrast zur Grundidee der Gesellschaft Jesu. Von Anfang an als internationaler Orden gegründet, gehen Jesuiten an die Grenzen der Gesellschaft, sie leben und arbeiten oft im Ausland.

Diesem Thema gehen die Redakteure Holger Adler SJ, Dag Heinrichowski SJ und Marco Hubrig SJ in der aktuellen Ausgabe JESUITEN nach. Einer der ersten Jesuiten schrieb einmal: "Die Welt ist unser Haus". Der Jesuitenorden ist von Grund auf international ausgerichtet und dieses Weltumfassende wird seit den ersten Gefährten gelebt.

Im ersten Teil des Heftes gehen die Autoren dieser Universalität mit all ihren Vor- und Nachteilen auf den Grund. Momentan entstehen viele Provinzen, die sich über Ländergrenzen hinweg erstrecken und Jesuiten, die sich vorher nie gesehen haben, finden sich in international zusammengesetzten Kommunitäten wieder. Im zweiten Teil des Heftes wird es etwas politischer. Beatrice von Weizäcker erinnert sich an das mutige Bekenntnis von Alfred Delp SJ: "Ein Christ kann niemals Nationalist sein."

Der Nachrichtenteil informiert u.a. über den neuen Ignatius-Comic von der Zukunftswerkstatt, über die Gemeinsamkeiten der Ignatianischen Gemeinschaften, über aktuelle Entwicklungen bei der Jesuitenmission in Österreich und ein Treffen des Generaloberen Arturo Sosa SJ mit dem spanischen König Felipe VI.. Unter der Rubrik "Vorgestellt" präsentiert Brigitte Schmitt, Assistentin des Fundraisers, den Verein "Freunde der Gesellschaft Jesu", seine Aufgaben und die aktuellsten Zahlen.

Sie können diese Ausgabe gerne hier bestellen oder online lesen.

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