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JESUITEN: Zukunftslabore des Zusammenlebens

München – Wie leben wir Menschen in Zukunft? Diese Frage stellt sich das neue JESUITEN-Magazin im Angesicht von Naturkatastrophen wie die verheerenden Brände in Südeuropa oder der Fluten in Westdeutschland. Heute verändern technische Innovationen und globale Vernetzung die Lebensbedingungen immer rasanter. Die Natur macht uns deutlich, dass wir uns den gewohnten Raubbau an den natürlichen Ressourcen nicht mehr leisten können. Gleichzeitig müssen wir mehr Menschen Teilhabe an besseren Lebensbedingungen und Wohlstand ermöglichen. Viele Menschen erleben diese Herausforderungen als bedrohlich.

Bereits in den 70er Jahren hat sich der Jesuitenorden weltweit die Leitlinie „Glaube und Gerechtigkeit“ gesetzt. Damit ist der ganze Mensch in den Blick genommen, nicht nur auf kirchlich-spiritueller Ebene sondern auch gesellschaftlicher und nicht zuletzt ökologischer Ebene. Viele gesellschaftliche Player wie die Kirche und der Orden gestalten Zusammenleben nicht nur durch die Reflexion der Grundlagen einer humanen Gesellschaft sondern auch in praktischen Projekten. „Wir denken, wir brauchen Orte, an denen wir uns neu verständigen und aufeinander einstellen können. Und wir wollen ihnen solche ‚Zukunftslabore‘ vorstellen, Projekte auch des Ordens, wo wir versuchen unser Zusammenleben als Menschen und mit der Natur neu zu justieren,“ schreiben die drei Redakteure Fabian Moos SJ, Fabian Retschke SJ und Tobias Zimmermann SJ, zum Schwerpunktthema in ihrem Editorial.

Außer den Beiträgen zum Schwerpunktthema und dem Geistlichen Impuls blicken wir auf P. Ludger Joos SJ, der nie Pfarrer werden wollte und es dennoch geworden ist. Der Nachrichtenteil berichtet über das „Ignatianische Jahr“, die Ankündigung der Seligsprechung von P. Philipp Jenningen, verschiedene Ehrungen und Preisverleihungen sowie den Tod von P. Bernd Hagenkord SJ. Für die Rubrik „Vorgestellt“ hat Pia Dyckmans den neuen Safeguarding-Assistant gemeinsam mit P. Klaus Mertes SJ interviewt. Sie sprechen über die Herausforderungen und Chancen dieser Aufgabe.

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