• Abschlussmesse in Tschenstochau
  • Der deutsche Jesuit Hans-Martin Rieder SJ mit seiner Experimentgruppe vor der Klosterkirche von Jasna Góra.
  • P. John Dardis SJ (m.) bei der Messfeier
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MAGIS-Programm in Tschenstochau beendet

Tschenstochau - In dem polnischen Marienwallfahrtsort Tschenstochau ist das Ignatianische Vorprogramm zum Weltjugendtag mit einer großen Festmesse am Sonntag zu Ende gegangen. Heute mittag sind die 2.200 jungen MAGIS-Pilger aus der ganzen Welt zum Weltjugendtag nach Krakau aufgebrochen.

Eine Woche lang waren die jungen Leute zuvor in 97 verschiedenen Experimentgruppen in Polen, in der Slowakei, Litauen und Tschechien geistlich unterwegs. Diese Experimente, bei der sie gemeinsam auf Pilgerschaft waren, in sozialem Dienst oder in Kunstprojekten, hätten die Teilnehmer aus ihrer "Komfortzone" herausgebracht, sagte P. John Dardis SJ, der Präsident der europäischen Provinziälekonferenz, in seiner Predigt bei der Abschlussmesse. Niemand müsse von Tschenstochau aufbrechen, ohne dass er von Gott persönlich angesprochen worden sei. "Wir suchen Gott, aber er findet uns." Dies sei die große Entdeckung des Hl. Ignatius gewesen, dass Gott zu uns persönlich spricht.

Am Sonntagnachmittag besuchten die Magis-Pilger die Klosterkirche von Jasna Góra mit dem Bild der Schwarzen Madonna, wo sie eine Gebetsnacht feierten. Am Dienstag beginnt im südpolnischen Krakau der Weltjugendtag, zu dem am Mittwoch Papst Franziskus erwartet wird. Bis zur Abschlussmesse am kommenden Sonntag werden zwischen 1,5 und 2 Millionen Besucher in der zweitgrößten Stadt Polens erwartet. Der Papst hatte in einer Videobotschaft im Vorfeld gesagt, dass er sich "zutiefst" ein Treffen mit den jungen Menschen wünsche - "um der Welt wieder ein Zeichen der Harmonie und ein Mosaik verschiedener Gesichter, vieler Rassen, Sprachen, Länder und Kulturen zu geben und um sich in Jesu Namen zu versammeln, der das Abbild der Barmherzigkeit ist".

magis2016.org

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