• P. Bernhard Bürgler SJ wird ab dem 27. April Provinzial der neuen zentraleuropäischen Provinz.
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Neues Logo: Der Name Jesu im Zentrum

München – Die Jesuiten in Zentraleuropa bekommen zur Gründung ihrer neuen Provinz ein neues Erscheinungsbild. Mit diesem wollen sie nicht nur den Neuanfang deutlich machen, sondern auch die verschiedenen Traditionen und Strukturen zusammenführen, eine gemeinsame Identität stiften und Wachstumsräume öffnen. Das neue Logo greift das traditionelle sonnenumstrahlte IHS-Signet des Ordensgründers Ignatius von Loyola auf, das in der universalen Gesellschaft Jesu in verschiedener Form benutzt wird. Die reduzierte und klare Ausführung erinnert an das modern-schlichte Design des bisherigen quadratischen IHS-Logos, das die Zentraleuropäische Assistenz des Ordens seit 1998 benutzt hatte.

Im Mittelpunkt eines Strahlenkranzes - Symbol der Sonne und der Erhöhung des gekreuzigten Herrn - stehen die drei Buchstaben „IHS“, das sogenannte Monogramm Jesu, das entstanden ist aus der griechischen Form des Namens Jesu. Bevor Ignatius 1541 zum General gewählt wurde, setzte er es in den Kopf seiner Kandidatenliste, um das eigentliche Haupt der Gesellschaft Jesu deutlich zu machen. Auf die ausdrückliche Anordnung des Ordensgründers geht zurück, dass es über den Eingängen der Gebäude der Jesuiten angebracht wurde. Er wollte damit sein Anliegen plastisch unterstreichen, dass nämlich der neue Orden als "Gefährten von Jesus" ("Gesellschaft Jesu") und nicht als "von Ignatius" ("Ignatianer") bekannt wird. Seitdem steht das IHS-Signet als "Erkennungszeichen" am Beginn aller wichtigen Briefe und Schriftstücke. Es findet sich bis heute an den Fassaden der Jesuitenkirchen und Kollegien, an Altären, auf Kupferstichen und auf den Titelseiten der Bücher jesuitischer Autoren.

Ignatius hatte schon damals erkannt, dass eine Institution nur dann ein unverwechselbares Profil entwickeln kann, wenn sie in klarer und wiedererkennbarer Form kommuniziert, wofür sie steht. Schon zu Ignatius‘ Zeiten wurde das IHS-Signet als Anagramm verstanden und mit „Jesus Christus Erlöser“ (Iesus Hominum Salvator) aufgelöst, im Orden ist auch die Lesart „Wir haben Jesus zum Gefährten“ (Iesum Habemus Socium) üblich.

Schon vor dem für den 27. April 2021 geplanten Zusammenschluss der bisherigen Provinzen Deutschlands mit Schweden, Litauen und Lettland, Österreichs und der Schweiz wird das neue Logo auf der neuen Webseite stehen, und es wird auf den Briefbögen und Broschüren und in den Social-Media-Kanälen verwendet werden. Die Mitbrüder, Kommunitäten und Einrichtungen sind herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen.

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