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„Neugierig auf das, was Gott mit dem Gegenüber vorhat“

Seelsorger sollen zuhören, Orientierung geben und Menschen durch Krisen begleiten. Doch wer begleitet die Begleitenden? P. Sebastian Maly SJ ist überzeugt: Als guter Seelsorger braucht man Ausbildung, Supervision und die Bereitschaft, eigene Grenzen anzuerkennen. Am Kardinal König Haus in Wien leitet Pater Maly den Bereich „Spiritualität und Exerzitien“ und wirkt in der Ausbildung von Seelsorgern mit. Im Interview erklärt er, warum ein Seelsorger nicht nur die richtige Gesprächstechnik, sondern auch Humor braucht.
 

Zur Person:

Sebastian Maly SJ

P. Sebastian Maly SJ wurde 1976 in Frankfurt am Main geboren. Nach Studien der Philosophie und Theologie in München, Münster und Jerusalem und einem Doktorat in Philosophie arbeitete er bis 2013 als Referent im Cusanuswerk, dem Begabtenförderungswerk der Katholischen Kirche in Deutschland. 2013 trat er in das Noviziat der Jesuiten in Nürnberg ein. Nach den Gelübden leitete er für zwei Jahre die außerschulische Jugendarbeit am Aloisiuskolleg in Bonn-Bad Godesberg und arbeitete anschließend bis 2022 als Schulseelsorger am Canisius-Kolleg in Berlin. Berufsbegleitend absolvierte er eine Ausbildung zum Systemischen Therapeuten (SG/DGSF). Am 6. Oktober 2018 ist er in Frankfurt zum Priester geweiht worden. Nach dem Ende des Tertiats in Südafrika zog er im Juli 2023 nach Uppsala (Schweden) und übernahm eine Tätigkeit am Newman Institut. Seit Sommer 2025 ist er in Wien-Lainz und leitet seit Dezember 2025 den Bereich “Spiritualität und Exerzitien” im Kardinal König Haus.

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