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Pater Helmut Schmitt SJ verstorben

München - Nach langer Krankheit ist Pater Helmut Schmitt SJ am Sonntagnachmittag, 13. Januar, in Unterhaching verstorben.

Helmut Schmitt wurde am 6. Juni 1937 in Würzburg geboren. Durch den persönlichen Kontakt mit Jesuiten in der Jugendarbeit und durch Exerzitien geprägt, trat er am 14. September 1957 in die Gesellschaft Jesu ein, weil diese "den ganzen Menschen einfordert". Am 13. Juli 1968 wurde er von Julius Kardinal Döpfner in St. Michael in München zum Priester geweiht.

Er war Studentenpfarrer in Erlangen und Würzburg sowie zwischenzeitlich auch Direktor des Caritas-Pirckheimer-Hauses in Nürnberg sowie des Heinrich Pesch Hauses in Ludwigshafen. Von 1984 bis 1991 war er Krankenhauspfarrer Stuttgart. Anschließend wirkte er als Spiritual im Priesterseminar Mainz und Pfarrer in Rüsselsheim. Von 2002 bis 2006 ging er nach Guinea und arbeitete für den Jesuiten-Flüchtlingsdienst West-Afrika. Von 2006 bis 2010 war er Seelsorger im St. Gertrauden-Krankenhaus und später auch der Charité in Berlin. 2010 übernahm er die Aufgabe des Superiors in der Seniorenkommunität in Berlin-Kladow.

Aus gesundheitlichen Gründen wechselte 2011 nach Mannheim. Nach einem Schlaganfall lebte er seit 2017 in der Seniorenkommunität in Unterhaching.

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