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Priesterweihe von drei Jesuiten in Frankfurt

Frankfurt - Der Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing hat Sebastian Maly SJ, Clemens Kascholke SJ und Jörg Nies SJ am Samstag, 6. Oktober, in Frankfurt/M. zu Priestern geweiht.

  • Clemens Kascholke SJ ist 1988 in Meiningen (Thüringen) geboren und 2011 in den Jesuitenorden eingetreten. Nach einem Praktikum in der Jugendarbeit in Hamburg absolviert er derzeit in München ein Aufbaustudium für Lehramt an Gymnasien mit den Fächern Deutsch und Religion.
  • Sebastian Maly SJ wurde 1976 in Frankfurt/M. geboren. Nach Studien der Philosophie und Theologie in München, Münster und Jerusalem und einem Doktorat in Philosophie arbeitete er bis 2013 für das Cusanuswerk. 2013 trat er in den Jesuitenorden ein. Er hat in der außerschulischen Jugendarbeit am Aloisiuskolleg in Bonn-Bad Godesberg gearbeitet. Seit 2017 ist er Kollegsseelsorger am Canisius-Kolleg in Berlin.
  • Jörg Nies SJ ist 1984 in Bad Mergentheim geboren. Er hat Philosophie und Theologie in Freiburg i. Br., London, Frankfurt/M. und München studiert und ist 2011 in den Jesuitenorden eingetreten. Von 2013 bis 2016 hat er in der Studentenseelsorge in Leipzig mitgearbeitet. Seit 2016 macht er ein Lizentiatsstudium an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom.

Die Weiheliturgie hat um 14 Uhr im Frankfurter Kaiserdom St. Bartholomäus begonnen. Über 800 Gäste - darunter Famielie, Freunde und viele Mitbrüder - haben sich zur Feier des Tages im Dom versammelt. Bischof Bätzing sprach in seiner Predigt über Trost und Berufung. Er erinnert an den tröstlichen Satz von Michael Schneider SJ: „Nur wer sich selbst genau kennt und weiß, was er will, wird auch wissen, was Gott von ihm will. … Das Finden des Willens Gottes ist eng mit dem Sich-Einlassen auf den eigenen Lebensweg verbunden. … Darin zeigt sich ein spezifisches Verständnis von Berufung, nämlich dass der Mensch in der Gesamtheit seiner Bestimmungen als ein Ruf Gottes verstanden werden darf. Er bekommt nicht den Ruf Gottes, er ist Ruf Gottes“ (Michael Schneider SJ, Die Kunst eines viatorischen Le­bensstils, in: IKaZ 47 [2018] 493-504, hier: 493). Im Anschluss erteilten die drei Weihekandidaten den Gläubigen den Primizsegen. Im Anschluss gab es beim Empfang im "Haus am Dom" die Möglichkeit den frisch geweihten Priestern zu gratulieren und mit ihnen zu feiern.

Die gemeinsame Primizfeier der Neugeweihten in der Frankfurter Jesuitenkirche St. Ignatius (Gärtnerweg 60, Nähe Alte Oper) fand ein Tag später, am Sonntag, 7. Oktober, statt.

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