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Sankt Georgen: Verstrickung der Kirche in den Kolonialismus ist Thema bei Jahrestagung

Frankfurt/M. - Sowohl die Kirche als auch die Gesellschaft Jesu wachsen gegenwärtig vor allem in Ländern und Kontexten mit einer kolonialen Vergangenheit. Die Aufarbeitung der kolonialen Verletzungen der Vergangenheit sowie die Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Formen des Neokolonialismus gewinnen dadurch für beide zunehmend an Relevanz.

Das Institut für Weltkirche und Mission greift diese Herausforderung in seiner diesjährigen Jahrestagung zum Thema "Postkolonialismus und Missionstheologie" (29.-31. März) an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen (Frankfurt) auf.

Die Tagung will eine Einführung in Geschichte, Ansätze und zentrale Konzepte postkolonialer Theorie bieten sowie die theologische und missionswissenschaftliche Relevanz postkolonialen Denkens erkunden. Ziel der Tagung ist es, die Auseinandersetzung mit postkolonialer Theorie innerhalb der deutschsprachigen Theologie voranzutreiben, einen Austausch zwischen den Erfahrungen unterschiedlicher postkolonialer Kontexte zu ermöglichen und daraus Perspektiven für die weltkirchliche Zusammenarbeit zu gewinnen. Als Referentinnen und Referenten werden u. a. Leela Gandhi (Indien/USA), Raúl Fornet-Betancourt (Kuba/Deutschland), Felix Wilfred (Indien) und Musa Dube (Botswana) sprechen.

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