• Dokumentarfilm: „Ai-un: Hugo Makibi Enomiya-Lassalle (1898–1990). Brückenbauer zwischen Zen und Christentum"
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Tagung "Spiritualität der Zukunft"

München (PM) - Suchbewegungen in einer religiös pluralen Welt widmet sich die Tagung "Spiritualität der Zukunft" von Donnerstag, 18. Mai, bis Samstag, 20. Mai, in der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) an der Ludwig-Maximilians-Universität, Leopoldstraße 11, in München. Unter anderem diskutieren katholische und evangelische Theologinnen und Theologen, aber auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anderer Disziplinen, etwa der Philosophie und Soziologie, über das sich verändernde Verhältnis zwischen Spiritualität und Religiosität sowie wie Auswirkungen dieser Entwicklung auf die pastorale und theologische Arbeit der Kirchen. Erwartet werden etwa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Tagung beginnt am Donnerstag, 18. Mai, um 19 Uhr im Audimax der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film (HFF), Bernd-Eichinger-Platz 1, mit einem Film über den Jesuiten Hugo Enomiya-Lassalle, der als Brückenbauer zwischen Zen-Buddhismus und Christentum gilt. Darüber diskutieren anschließend der Regisseur des Film Pater Christof Wolf SJ, die Philosophin und Achtsamkeitstrainerin Ursula Baatz aus Wien und die Religions- und Filmwissenschaftlerin Olga Havenitidis.

Am Freitag, 19. Mai, beginnt das Programm um 15 Uhr  mit dem Vortrag "Spirituell, aber nicht religiös?" des Religionssoziologen Prof. Detlef Pollack. Es folgt ein Beitrag der Theologin und Philosophin Prof. Katharina Ceming aus Augsburg über Aspekte einer Spiritualität der Zukunft. Eine Podiumsdiskussion mit Pollak und Ceming sowie Pater Holger Adler SJ (KHG) schließt sich an. Den Abend gestalten Studierende mit einem "Soulslam-Wettbewerb".

Am Samstagvormittag werden Vertreter interreligiöser Spiritualität vorgestellt. Über Henri Le Saux spricht Prof. Bettina Bäumer aus Varanasi (Indien), über Hugo M. Enomiya-Lassalle SJ spricht Ursula Baatz aus Wien und über Paolo Dall'Oglio SJ spricht der Provinzial der Schweizer Jesuiten Christian Rutishauser SJ. Am Nachmittag stehen Workshops zu Formen der Spiritualität auf dem Programm, etwa zu Yoga und Christentum, Achtsamkeit als säkulare Spiritualität oder Christliche Kontemplation. Nach einem Vortrag über das Verhältnis von Spiritualität und Institution von Abt Marianus Bieber OSB und Prof. Andreas de Bruin schließt eine Podiumsdiskussion die Tagung ab.

Die Tagung unter dem Titel "Spiritualität der Zukunft. Suchbewegungen in einer religiös pluralen Welt" beginnt am Donnerstag, 18. Mai, um 19 Uhr und endet am Samstag, 20. Mai, um 18 Uhr. Sie wird vorbereitet vom Fachbereich "Dialog der Religionen" im Erzbischöflichen Ordinariat München und dem Kardinal-Döpfner-Haus in Kooperation mit dem HochschulForum von Katholischer Hochschulgemeinde und Evangelischer Studentengemeinde an der Ludwig-Maximilians-Universität München, dem Institut für interreligiöse und interkulturelle Bildung Occurso, der Evangelischen Stadtakademie München, dem Spirituellen Zentrum St. Martin und der Abteilung Berufe der Kirche im Ordinariat München. Projektpartner ist die Projektstelle "Theologie des interreligiösen Dialogs" der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. (ct/glx)

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