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ZTP: Die neue Fachzeitschrift ist da

Anfang März ist das erste Heft der Zeitschrift für Theologie und Philosophie (ZTP) in gedruckter Form erschienen. Schon seit Ende Februar ist das Heft auf der Website ztp.jesuiten.org online. Mit der ZTP führen wir Jesuiten die beiden traditionsreichen Fachzeitschriften Theologie und Philosophie (ThPh) und Zeitschrift für katholische Theologie (ZKTh) als Online-Journal mit Print-Option weiter. Vier Mal im Jahr will die ZTP auf mehr als 150 Seiten herausragende wissenschaftliche Abhandlungen und Rezensionen aktueller Fachpublikationen bieten. Noch stärker als ihre beiden Vorgängerinnen ist die Zeitschrift auf die Bereiche der Systematischen Theologie und Systematischen Philosophie zugeschnitten. Sie publiziert vornehmlich Beiträge aus der Dogmatik, Fundamental- und Moraltheologie, der Religionsphilosophie und Metaphysik sowie der philosophischen Anthropologie und Ethik und will den fächerübergreifenden Diskurs von Theologie und Philosophie fördern.

Mehrere Gründe haben es nahegelegt, die Zeitschrift für katholische Theologie und die Vierteljahresschrift Theologie und Philosophie zusammenzuführen und organisatorisch neu aufzustellen. Die akademische Zeitschriftenlandschaft hat sich stark verändert. Die Tendenz geht von Printmedien hin zu digitalen Medien. In den letzten Jahren ist es auch immer schwieriger geworden, im deutschen Sprachraum hinreichend viele hochqualitative Beiträge für zwei Zeitschriften zu erhalten. Dieser Herausforderung ist leichter beizukommen, wenn man sich auf eine Zeitschrift konzentriert, in der zudem Beiträge in deutscher und englischer Sprache publiziert werden. Mit den hohen Standards des Double-blind-peer-review-Verfah­rens soll dabei gewährleistet werden, dass nur ausgezeichnete Abhandlungen den Weg zu den Leser*innen finden.

Die Idee einer Zusammenlegung beider Zeitschriften ist nicht ganz neu. Bereits Anfang der 1920er Jahre, also schon in der Planungsphase der Scholastik (wie Theologie und Philosophie von ihrer Gründung im Jahr 1926 bis Ende 1965 hieß), gab es erste Überlegungen von deutschen und österreichischen Jesuitenprofessoren zu einer gemeinsam herausgegebenen theologischen Fachzeitschrift. Diese brachen auch in den folgenden Jahrzehnten nicht ab. Nach 100 Jahren sind diese alten Überlegungen nun umgesetzt worden.

Für P. Bürgler, den zukünftigen Provinzial der Zentraleuropäischen Provinz, ist die ZTP ein Beispiel für die verstärkte Zusammenarbeit, die durch die neuen Strukturen anvisiert ist. „Ich freue mich, dass die Hochschulen in Frankfurt und München sowie die Katholisch-Theologische Fakultät in Innsbruck sich zu diesem gemeinsamen akademischen Leuchtturmprojekt entschieden haben“, so P. Bürgler beim Durchblättern des ersten Heftes.

„Wir hoffen, dass das Ergebnis nicht nur den Provinzial, sondern auch die theologische und philosophische Fachwelt überzeugen wird“, unterstreichen P. Alexander Löffler SJ (Schriftleiter Theologie) und P. Bruno Niederbacher SJ (Schriftleiter Philosophie).

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