Beim Klimawandel gilt zunehmend: Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Handlungsproblem. Genau um dieses Thema geht es bei der Diskussion „Klimawandel: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ mit Erzbischof Schick.
Jörg Alt SJ
Pater Jörg Alt SJ ist 1981 in den Jesuitenorden eingetreten und 1993 zum Priester geweiht worden. Neben dem Studium der Theologie und Philosophie besitzt er einen Doktor in Soziologie. Pater Alt hat für den Jesuiten-Flüchtlingsdienst JRS gearbeitet und initiierte Mitte der 90er-Jahre die Kampagne für ein Verbot von Landminen. Dieser Kampagne wurde der Friedensnobelpreis verliehen, den er in Oslo entgegennahm. Von 2009 bis 2025 war er für die Jesuitenmission im Bereich Advocacy und Networking tätig und leitete u.a. die Kampagne „Steuer gegen Armut“ für eine Finanztransaktionssteuer und das Forschungsprojekt „Steuergerechtigkeit und Armut" in Deutschland, Kenia und Sambia. Am Ukama-Zentrum der Jesuiten in Nürnberg engagierte er sich für die sozial-ökologische Transformation, bekannt wurde er durch seine Unterstützung der Letzten Generation sowie seinen Protest gegen eine zerstörerische Klimapolitik auf Kosten des Globalen Südens und der kommenden Generationen, die ihn 2025 zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe auch ins Gefängnis führte. Seit dem 24. Dezember 2025 ist Pater Alt in St. Blasien als Kooperator der Großpfarrei Südschwarzwald-Hochrhein tätig.
P. Jörg Alt SJ gehört zu den Kritikern der wachsenden Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland. Deswegen fordert er eine stärkere Besteuerung der Reichsten – für mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit.