Ökumene

Martin Luther und Ignatius von Loyola gelten als Symbole von Reformation und Gegenreformation. Ihre Grundideen wurden oft als gegensätzlich gegenüber gestellt. Doch die ersten Gefährten gründeten den Jesuitenorden nicht mit dem Ziel der Gegenreformation, sondern sie waren selbst Teil der Reform innerhalb der Kirche. Nicht wenige ihrer geistlichen Anliegen sind denen der Reformatoren ähnlich: Predigt und ein persönlicher Glaube aus der Hinwendung zur Person Christi und zur Heiligen Schrift, die Reform des eigenen Lebens gegen ein unmoralisches Verhalten im Klerus, das große Vertrauen auf die Gnade statt einer einseitigen Betonung der guten Werke. Sie galten als Neuerer und wurden als „reformierte Priester“ bezeichnet. Ökumene ist daher Jesuiten ins Stammbuch geschrieben: Schon der erste deutsche Jesuit, Petrus Canisius, studierte reformatorische Schriften im Original und war an Religionsgesprächen beteiligt.

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