Europa

Die Gesellschaft Jesu ist seit ihren Anfängen eine europäische Gemeinschaft. Ignatius von Loyola hat in seinem Freundeskreis in Paris im Jahr 1534 bewusst Mitglieder aus unterschiedlichen europäischen Ländern zusammengebracht. Dies war die Keimzelle des Jesuitenordens, der europäisch in seinem Ursprung doch bald weltweit in seiner missionarischen Dynamik war. Seit seinen Anfängen begleiten Jesuiten das Projekt der europäischen Einigung, das nach den beiden mörderischen Weltkriegen des 20. Jahrhunderts als Projekt der Vergebung, der Versöhnung und des Friedens entstanden ist. Einer der Pioniere war der Franzose P. Jean du Rivau SJ, der 1949 in Straßburg das „Katholische Sekretariat für europäische Probleme“ gründete. Mit der Verlagerung der europäischen Institutionen nach Brüssel wurde 1963 dort ein Büro der Jesuiten eröffnet. Seit 2012 heißt es JESC: die englische Abkürzung für Europäisches Sozialzentrum der Jesuiten. Mit unserem Einsatz in Brüssel wollen wir einen Beitrag für die Erneuerung der Europäischen Union leisten.

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Syrische Flüchtlinge weiterhin schützen

Vor dem Hintergrund von Unsicherheit und Instabilität ist eine Rückkehr nach Syrien nach wie vor nicht zumutbar. Flüchtlinge zu zwingen, ihre neue Heimat in Europa zu verlassen, wäre…

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Im Einsatz für die „Raben“

Georg Sporschill SJ und Ruth Zenkert engagieren sich seit Jahrzehnten für die Ärmsten der Armen in Rumänien: die Roma. Ihren Leitsatz „Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt“ verkörpern sie im…

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Mit dem Fahrrad zur "schönsten Treppe Europas"

Martin Löwenstein SJ erfüllt sich einen lang gehegten Wunsch und will zugleich ein Zeichen setzen, dass der Krieg in der Ukraine nicht alles bestimmen darf. Auf zur "schönsten Treppe Europas" in…

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Hilfe für Charkiw: Leben und Lieben – trotzdem!

Der ukrainische JesuitMykhailo Stanchyshyn SJ arbeitet seit März in Charkiw. Jeden Tag kehren dort etwa 5.000 Geflüchtete zurück, und es gibt weder genug Lebensmittel noch Jobs. …

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MARIUPOL: Vergangenheit - Gegenwart – Zukunft?

Seit Wochen harren die Menschen in den Kellern des belagerten Stahlwerks in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol aus. P. Willi Lambert SJ, Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur ignatianischen…

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Erzbischof Virbalas SJ: "Niemand kann sich nirgendwo sicher fühlen"

Eine Kollision zweier Mentalitäten nennt der emeritierte litauische Erzbischof Lionginas Virbalas SJ, was derzeit in der Ukraine geschehe. Er ruft dazu auf, dem Bösen entgegenzutreten, aber nicht dem…

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Wenn Ihr der Welt etwas sagen wollt ...

Vidmantas Šimkūnas SJ trat während der russischen Besetzung im Untergrund in den Jesuiten-Orden ein. Die aktuelle Situation in der Ukraine lassen alte Erinnerungen aufkommen und zeigen, wie…

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Hilfsmöglichkeiten für die Ukraine

Die Leidtragenden eines Krieges sind wie immer die Menschen im Land. Sie brauchen jetzt unsere Solidarität und Hilfe. Wie und wo Sie die Menschen in der Ukraine unterstützen können: …

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Henrici: Geht hinaus und dient!

„Rückblick – Ereignisse und Erlebnisse“ lautet der Titel des neuesten Buches von Jesuitenpater und Weihbischof Peter Henrici SJ. Im Interview motiviert Henrici die Kirche in Europa und fordert einen…

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Inama: Südosteuropa von Corona schwer getroffen

Durch die geringe Impfquote sind viele Teile Südosteuropas derzeit schwer von der Corona-Pandemie getroffen. Der Wiener Jesuitensuperior Markus Inama SJ berichtet von Impfquoten und deren Konsequenzen…

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Mertes: Erinnerung wird instrumentalisiert

Pater Klaus Mertes SJ warnt davor, den Widerstand des dritten Reichs zu instrumentalisieren. Bei seiner Ansprache in Plötzensee Berlin blickt er dabei insbesondere auf Sophie Scholl und die…

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Neues Logo: Der Name Jesu im Zentrum

Die Jesuiten in Zentraleuropa bekommen zur Gründung ihrer neuen Provinz im April 2021 ein neues Erscheinungsbild. Mit diesem wollen sie nicht nur den Neuanfang deutlich machen, sondern auch die…

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