JRS
Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (Jesuit Refugee Service, JRS) wurde 1980 angesichts der Not vietnamesischer Bootsflücht-linge gegründet. Nach dem Selbstverständnis des Ordens gehört die Förderung der Gerechtigkeit notwendig zum Dienst am Glauben. Entsprechend diesem Auftrag begleitet der JRS Flüchtlinge und Migranten, kümmert sich um sie wie um Freunde und tritt für ihre Rechte ein. Weltweit ist der JRS in mehr als 50 Ländern tätig. In Deutschland, Österreich und in der Schweiz setzt er sich seit 1995 für Flüchtlinge und Migranten ein, besonders für Menschen in der Abschiebungshaft, Flüchtlinge im Kirchenasyl, "Geduldete" und Menschen ohne Papiere. Schwerpunkte unserer Arbeit sind Seelsorge, Rechtshilfe und politische Fürsprache.
Schutz für Verfolgte bleibt notwendig
Mit dem Inkrafttreten der GEAS-„Reform“ am 12. Juni 2026 steht das europäische Asylrecht vor tiefgreifenden Veränderungen. Ausgerechnet zum 75. Jubiläum der Genfer Flüchtlingskonvention gerät deren…
Geschichten, die Mut machen
Am 1. Juni 2026 wurde unsere Ausstellung „Mutmach-geschichten" in der Rathausgalerie des Rathauses Charlottenburg eröffnet. Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch gab gemeinsam mit Cem Gömüsay,…
Grillen, Boule und Begegnungen
Am 30. Mai hat der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) zu einem gemeinsamen Nachmittag eingeladen – auf dem Vorplatz der Kirche St. Canisius, bei bestem Sommerwetter.
JRS-Spitze kritisiert Kurs des globalen Nordens
Die Regierungen der USA und anderer Staaten kürzen drastisch ihre finanzielle Unterstützung der humanitären Hilfe. Betroffen sind davon nicht nur die Mitarbeitenden von Organisationen wie des…
Ein Filmabend, der unter die Haut geht
Am 19. Mai lud der JRS zum Filmabend in den Gemeindesaal von St. Canisius in Berlin ein – und der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Ehrenamtliche, Geflüchtete und Interessierte kamen…
Auf sicherem Grund?
Am 5. Mai fand in Würzburg zum 10. Mal der jährliche Katholische Flüchtlingsgipfel unter dem Titel "Auf sicherem Grund? Menschenrechte und Flüchtlingsschutz – politische Entwicklungen und kirchliche…
Vortrag Migration zwischen Mut und Mythen
Pater Fabian Retschke SJ hatte in den Gemeindesaal von St. Otto, Berlin-Zehlendorf, eingeladen.
Minas Geschichte: Vom Traum zum roten Pass
Zwischen der Einreise und dem Ankommen liegt oft eine große Distanz. Doch die Brücke dazwischen ist die Begleitung.
Ein Leben, das neu beginnt
Sechs Jahre lang lebte Yohannes ohne gesicherten Aufenthaltsstatus in Deutschland – ohne Planungssicherheit, ohne Normalität. Als der Bescheid endlich kam, konnte er dem Brief zunächst nicht glauben.…
Integration ist kein Luxus, sondern stärkt unsere Gesellschaft
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat den Zugang zu Integrationskursen für bestimmte Gruppen „bis auf Weiteres“ gestoppt. Vorerst werden keine freiwilligen Teilnehmer mehr…
Tat.Ort.Nikolaus in Wünsdorf
Bei der Nikolaus-Aktion des JRS wurden Menschen in der Erstaufnahmeeinrichtung in der Adventszeit überrascht – mit Ausmalbildern für die Kinder, Schoko-Nikoläusen und der Geschichte des Heiligen. …
An der Seite der Geflüchteten
Novize Vilèm Plaček berichtet von seinen Erfahrungen beim JRS Berlin: von Begegnungen, schwierigen Härtefällen und kleinen Momenten der Hoffnung und davon, was es bedeutet, Menschen in Unsicherheit zu…