Deutsche Provinz der Jesuiten

Ignatianische Grüße rund um die Welt

Von Ihren Ignatianischen Urlaubsgrüßen sind wir richtiggehend begeistert: Aus der ganzen Welt haben Sie uns Ihre Fotos geschickt mit einem Bezug zum Jesuitenorden und zur Ignatianischen Spiritualität, wie hier zum Beispiel die Basilika in Loyola, dem Geburtsort des hl. Ignatius in Spanien (Baskenland). Die schönsten Fotos und Texte haben wir hier für Sie zusammen gestellt.

Den Urlaubsgrüßen mit ignatianischem Hintergrund möchte ich noch einen hinzufügen:

Die heutige Stadtpfarrkirche von Leoben zum hl. Franz Xaver war 200 Jahre lang Ordenskirche der Jesuiten. Im Wappen kommt das noch heute zum Ausdruck. Nach der Aufhebung des Jesuitenordens 1773 wurde sie 1811offiziell zur Stadtpfarrkirche erklärt.

Liebe Grüße
Michaela E. Lugmaier


Liebe Erfinder dieser sympathischen Idee mit den jesuitischen/ignatianischen Urlaubsgrüßen, gern füge ich einen weiteren hinzu:

In meiner oberpfälzer Heimat findet sich an einer kleinen Straße zwischen den Dörfern Dettnach und Wolfsfeld, inmitten von Feldern, Wald und Wiesen, diese Stele mit einer Figur des Ignatius und einem seiner "Kerntexte" als Denkanstoß für die Vorübergehenden.

Herzliche Grüße
Irene Keil


Die Generalleiterin der Caritas Socialis Schwesterngemeinschaft ist zur Zeit in Brasilien, um das Jubiläum der 50-jährigen Präsenz der Schwestern in Brasilien zu feiern. Bei einem Besuch in der Siedlung Sao Luiz besuchten die Schwestern die Kirche Sao Luiz, die von Sr. Pauline Haider CS erbaut wurde. Sie ist dem Hl. Aloisius von Gonzaga geweiht. Darin befindet sich auch eine Statue des Jesuitenheiligen.
Herzliche Grüße aus Brasilien/Parana/Guarapuava
Karin Weiler


Ignatius ist uns auf unserer Reise mehrmals begegnet, u. a. einen Tag nach dem fürchterlichen Attentat in Barcelona in der dortigen Kirche Santa Maria del Mar, in der sich eine Kapelle mit einer - wie ich finde - recht originellen Statue des Ordensgründers befindet. Ignatius soll dort Gelder gesammelt und an die Armen der Stadt verteilt haben.

Herzliche Grüße (nun wieder) aus Berlin
Günther M. Sander

2016, im Jubiläumsjahr des Camino Ignaciano, schuf der spanische Künstler Estanislau Feliu Maspons nach der Renovierung der Ignatius-Kapelle in der gotischen Kirche Santa Maria del Mar diese Statue. Am Eingang ist auch eine Tafel angebracht: "Auf einem Stuhl sitzend bettelte hier der Gründer der Gesellschaft Jesu, der Hl. Ignatius von Loyola, 1524-1525”.

Dies ist weniger ein Urlaubsfoto als eine Aufnahme, die meinen persönlichen Suchweg abbildet. Diese beiden Tafeln findet man an der Fassade der Namen-Jesu-Kirche in der Bonner Innenstadt nahe dem Beethovenhaus. Ich selbst bin alt-katholisch, aber seit einigen Jahren auch auf dem ignatianischen Weg. Mich berührt, dass die Geschichte dieser Kirche beides verbindet.

Herzliche Grüße aus dem Rheinland
Christiane Paar

Jesuitenkirche Hall in Tirol

Die Kirche wurde 1571 von Erzherzogin Magdalena zur geistlichen Betreuung des benachbarten Damenstifts gestiftet. 1608 wurde die Kirche nach dem Vorbild der Jesuitenkirche in Konstanz erbaut und 1610 geweiht. Neben der benachbarten Kirche des Damenstifts ist sie die einzige Kirche der Spätrenaissance in Tirol. 1684 wurde sie innen und außen im Stil des Barock umgebaut.
Die Kirche wurde im Zuge der Entwicklung der mittelalterlichen Altstadt restauriert. Heute finden dort häufig Konzerte statt, in den Nebengebäuden ist das Bezirksgericht untergebracht.
Die Jesuitenkirche ist Heimatkirche der Partisaner Garde, die bis auf die Auseinandersetzungen der Reformationszeit im 16. Jahrhundert zurückgeht. Aufgabe der mit Hellebarden bewaffneten Garde war der Schutz des Allerheiligsten bei Prozessionen. Bis heute tritt die exklusive Garde in traditioneller spanischer Tracht und Bewaffnung auf.

Aufgenommen von Godehard Brüntrup SJ

Jesuitenpark in Colmar

Er liegt ziemlich versteckt, aber ganz nah an der sehr touristischen Altstadt und bietet einen wunderbaren Raum für Rückzug und Spiritualität.

Viele Grüße
Gerd Henghuber


The spirit of Georgetown

Ich sende liebe Grüße nach der Rückkehr aus dem Urlaub an der Ostküste der USA, wo ich die SJ unter anderem an der Georgetown Universität in Washington DC entdeckt habe (Foto). Ebenfalls war ich in Genua und, siehe da, Rubens' Ignatius in Il Gesù. Ich bin froh, dass dieser Orden sich weltweit verbreitet hat. Diese Mission für ein besseres Leben im Geist der Exerzitien verdient Globalisierung mehr denn je.

Mit freundlichen Grüßen und besten Segenswünschen

Fabian Retschke  

In Ravenna...

In der Via Carlo Cattaneo, über einem Portal...

...gesehen von Reinhard Röhrner


Herzliche Grüße aus Waxweiler in der Eifel

Herzliche Urlaubsgrüße aus meinem Heimatort Waxweiler in der schönen Eifel. Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer beherbergt Reliquien (von Haar, Kasel und Kleidung sowie Holz vom Sarge) von dem im Ruf der Heiligkeit stehenden Jesuitenpater Wilhelm Eberschweiler SJ. In dem Haus direkt unter dem Kirchturm lebte die Familie Eberschweiler mit Wilhelm als Kind einige Jahre. Seine zwei Brüder Friedrich und Karl wurden in Waxweiler geboren. Sie traten ebenfalls in den Jesuitenorden ein. Beide starben als Missionare in den USA.

Michael Fischer, Malberg


Ignatiusfest in Querétaro, Mexiko

Die Pfarrkirche Santiago in Querétaro, Mexiko, war bis zur Vertreibung der Jesuiten aus Neuspanien die Kirche des Jesuitenkollegs. Die Jesuiten sind nicht nach Querétaro zurückgekehrt. Das Kollegsgebäude gehört heute zur staatlichen Universität. Zeitweilig diente die Kirche als Kathedrale des im 19. Jh. gegründeten Bistums Querétaro. Das Foto wurde am 31. Juli aufgenommen. Deshalb steht frischer Blumenschmuck vor der Ignatius-Statue. Zwischen Ignatius und der Jungfrau von Guadalupe sieht man unten einen Wassertank. Dort kann man Ignatius-Wasser abfüllen und mit nach Hause nehmen. Unter dem Marienbild hängt ein Porträt des Hl. Juniper Serra, den Papst Franziskus in den USA heiliggesprochen hat. Der Franziskaner lebte eine Zeit lang in Querétaro, bevor er den Norden Mexikos missionierte, der heute zu den USA gehört. Im heutigen Bistum Querétaro hat Juniper Serra die Franziskanermissionen des 18. Jhs. aufgebaut, die in manchen Zügen dem "Jesuitenstaat" in Paraguay glichen, da sie u.a. dem Schutz der Indigenen vor Misshandlung und Ausbeutung dienten.

Viele Grüße,
Dr. Georg Eickhoff
, Querétaro


Jesuitenkirche St. Josef in Ljubljana

Am Sonntag bin ich mit meiner Frau von einem 10-tägigen Urlaub, den wir bei guten Bekannten in Slowenien verbracht haben, nach Wien zurückgekehrt. Im Rahmen mehrerer Besichtigungen und Spaziergänge in Ljubljana machten wir auch Halt in der von Jesuiten betreuten Kirche St. Josef. Für mich war die Zeit der Stille, des Gebetes, des Einfach-da-Seins in der Kirche Sinnbild für unseren heurigen Urlaub.

Freundliche Grüße
Joseph Waiß, Wien

Sankt Georgen ist Heimat für mich

Ich sende Ihnen ein Bild von den Tabernakeltüren der Kapelle der Herz-Jesu-Kommunität in Frankfurt Sankt Georgen.
Ich habe in Sankt Georgen nicht nur fünf wunderbare Jahre studiert, sondern aktiv in der Liturgie mitgewirkt als Küster, Ministrant, Lektor. Besonders sind mir die Weihnachtsfeiertage in Erinnerung, die ich immer bei den Jesuiten verbracht habe. Sankt Georgen ist Heimat für mich. Und diese Türen zeigen mir das Herz der Kommunität. Es ist der eucharistische Herr.

Dipl.-Theol. Marco Hüsing


Grüße aus den Exerzitien in Nowosibirsk

Das bin ich mit meinem ehemaligen Spiritual P. Janez Sever SJ (r.) gerade nach den geistlichen Übungen. Einer der besten Priester, die ich je kannte.

Paul Liek

Pater Janez Andrej Sever SJ lebt in Nowosibirsk (Russland) und leitet dort ein Exerzitienhaus.

"Jesuitische" Urlaubsgrüße aus Paray-le-Monial

Statue des Hl. Claude La Colombière SJ vor der Jesuitenkapelle in Paray-le-Monial (Département Saône-et-Loire)

Herzliche Grüße!  

Bernd Hoffmeister
Rendant, St. Canisius - Berlin  

Liebe Grüße aus Stara Wieś, einer der ältesten Jesuitenkirchen in Südpolen!

Ihr Barlie Kam


Taufstein in Azpeitia

Taufstein in der Pfarrkirche San Sebastián von Azpeteia (zu der der Ort Loyola gehört) in der Provinz Guipúzcoa im Baskenland, wo "Iñigo de Loyola" getauft wurde; unter diesem Namen war er bis etwa 1535 und 1540 bekannt. Erst seitdem unterzeichnete er mit "Ignatius".

Wir, zwei Priester aus dem Bistum Münster, sind seit einer Woche auf dem Ignatiusweg und momentan in Laguardia.

Liebe Grüße
Bernd Holtkamp
und Fabian Tilling

Jesuitische Spuren auf den Azoren

Mitten im Atlantik auf den Azoren gelegen: die Kirche des alten Jesuitenkollegs in Ponta Delgada (Igreja do Colégio dos Jesuítas). Die Kirche, deren Grundstein 1592 gelegt wurde, sollte Teil des Jesuitenkollegs werden, doch die Jesuiten wurden 1759 unter Marques de Pombal vertrieben, und die Giebelseite der Kirche wurde nie ganz fertiggestellt.

Aufgenommen von Godehard Brüntrup SJ

Auch in Hamburg gibt es derzeit spannende, historische Spuren der Jesuiten. In der erstmals in Europa gezeigten Ausstellung "East meets West - die maritime Seidenstraße" sind hochinteressante Ausstellungsstücke von Mateo Ricci zu sehen.

Barbara Fank-Landkammer

Der italienische Jesuit Matteo Ricci (1552-1610) gilt als einer der größten Missionare Chinas und Begründer der neuzeitlichen Chinamission. Er war "Gelehrter, Heiliger und Weltenlehrer" im Dienst des Kaisers, besonders auf den Gebieten der mathematischen Erdkunde, Kosmographie, Astronomie und Kartographie. 1584 zeichnete Matteo Ricci die erste chinesische Landkarte, die sogenannte "Kunyu Wanguo Quantu" ("Karte der unzähligen Länder der Welt"), auf der China, gemäß den chinesischen Vorstellungen, genau in der Mitte der bekannten Welt dargestellt wird.

Gott in allen Dingen suchen und finden

Exerzitien in Dresden-HohenEichen 

Wolfgang Ernst Giese (Rinteln)


Als ich in der letzten Woche die Studienwoche der Theologischen Kurse betreut hatte, habe ich am freien Nachmittag zu einem Spaziergang durch Graz eingeladen! Für die nicht in Graz lebenden Studierenden auch ein jesuitisches AHA-Erlebnis - oben der Eingang des Priesterseminars (ehemaliges Jesuitenkolleg) und rechts Ignatiusbild am Aufstieg zur Kanzel im Dom.

Brigitte Storm (Graz)

"Capilla de la conversión" in Loyola

Kapelle der Bekehrung - das Herzstück der Santa Casa, des Herrenhauses der Loyolas in Azpeitia. Hier wurde Ignatius nach seiner Verwundung operiert und wäre fast gestorben. An diesem Ort las er zwischen 1521 und 1522, welches seine Lebenshaltung grundlegend änderte.

Mit freundlichen Grüßen
María-Isabel


Berg der Kreuze in Siauliai, Litauen,
am 14.07.2017

 

Wenn auch ein Kreuz das Licht verstellt,
die Sonn' umströmt der Balken Wucht
und führt den Blick ins Weite.

Wenn Kreuz zu Kreuze sich gesellt,
das Licht trotz allem Ferne sucht,
ins Ewige uns leite.

            Herbert Luy (Augsburg)


Ihrer Einladung, Grußkarten an Ihre Redaktion zu schicken, komme ich als "Präsidentin" des virtuellen Nonni-Fanclub-Deutschland sehr gerne nach und sende Ihnen aus der virtuellen Stadt www.funcity.de viele herzliche Grüße! In dieser "Spaßstadt" ist nicht nur "Nonni" = P. Jón Svensson SJ beheimatet (s. den Nick "Nonnifan" und den Nick "Nonni-Fanclub-Deutschland"), sondern auch die erste real geweihte Online-Kirche St. Bonifatius. Da Ihnen vielleicht bekannt ist, dass dieser großartige und unvergessliche isländische Schriftsteller in diesem Jahr seinen 160. Geburtstag feiern könnte, wird es Sie freuen, dass wir in funcity diesen Geburtstag nicht unerwähnt lassen, sondern zu seinen Ehren ein "Nonni-Gewinnspiel" veranstalten werden. Online, versteht sich. Aber auch im realen Leben werde ich diverse Veranstaltungen zu diesem runden Geburtstag organisieren, damit mein Lieblingsslogan weiterhin seine Gültigkeit behält: "Tot ist nur, wer vergessen wird. Nonni lebt!" In diesem Sinne nochmals liebe Grüße aus der Stadt, die niemals schläft, sondern 24 Stunden am Tag hellwach ist!

i.A. des Nonni-Fanclub-Deutschland
Friederika Priemer, Nonnifan in Köln

Freude und Glücklichsein in bester Gesellschaft

Urlaubsgrüße von zu Hause - die Pflege meiner Mutter lässt anderes nicht zu. Doch schauen Sie selbst, Freude und Glücklichsein in bester Gesellschaft auch hier!!!

Monika Groß (St. Wendel)


letzte Aktualisierung am 29.08.2017