Jesuiten 2024-1 (Schweiz-Ausgabe)

„Jesuitenschulen mit immer weniger Jesuiten? Natürlich geht das!“ Gabriele Hüdepohl ist die neue Delegatin in der Zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten für die Schulen des Ordens. Als erste Laiin und als erste Frau trägt sie länderübergreifend die Verantwortung für die Entwicklung und Zusammenarbeit der insgesamt zwölf Jesuiten- und Netzwerkschulen in der Ordensprovinz. Frau Hüdepohl, was hat Sie an dieser Aufgabe gereizt? Gabriele Hüdepohl: Ich bin Lehrerin und war lange Schulleiterin. Ich bleibe also bei meinem Traumjob, wenn man so will: der Schule, den Schülerinnen und Schülern. Es ist für mich eines der spannendsten Aufgabenfelder, die es in unserer Gesellschaft gibt, junge Menschen auf ihrem Weg der Welterkundung und Bildung zu begleiten. In der neuen Aufgabe nehme ich nun eine andere Perspektive darauf ein. Das hat mich gereizt. Was sind die Herausforderungen, was haben Sie sich vorgenommen? Ich möchte die zwölf Schulen in den Ländern der Zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten noch stärker miteinander vernetzen und auch um weitere Schulen erweitern. Die Verbindung und der Austausch zwischen den deutschsprachigen Schulen in Deutschland und Österreich und den Schulen in Litauen ist dabei sicher eine Herausforderung, die ich aber sehr spannend finde. Ziel ist es, dass die Schulen Unterstützung finden, ihr Profil stärken und weiterentwi32

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