Jesuiten mit Weitblick gründeten diesen gemeinnützigen Förderverein für den Orden am 12. Dezember 1950. Pater Johannes Obermeier agierte als erster Vorsitzender. Als Minister und Ökonom des Berchmanskollegs, das sich damals noch in Pullach (Landkreis München) befand, lag ihm vor allem die Hauptaufgabe des Vereins am Herzens, nämlich die nötigen Finanzmittel zu bekommen, um die Ausbildungskosten von damals rund 170 Novizen und Philosophiestudenten aufzutreiben. Seither haben fast 1.000 junge Männer die jesuitische „Formatio“ durchlaufen.

Zu Beginn der 50er Jahre hegte der damalige Provinzial, Pater Otto Faller, große Hoffnungen: „Wenn es uns gelingen würde, die Zahl der Mitglieder (im Verein) auf 25.000 bis 30.000 Mitglieder zu erhöhen, würde der Freundebund sämtliche Ausgaben für den Ordensnachwuchs decken.“ Pater Faller konnte nicht vorhersehen, welche Entwicklung die Kirche in Deutschland erlebt. Die Mitgliedschaft in einem Förderverein ist heute nicht mehr so selbstverständlich wie in früheren Zeiten. Bislang zählt der „Freunde der Gesellschaft Jesu e.V.“ 2.200 Mitglieder. Dies entmutigt uns aber nicht, sondern spornt unser Bemühen an, das Netzwerk der Freundinnen und Freunde weiter zu entwickeln und auszubauen.

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