• P. Michael Bordt, Vorstand des Instituts für Philosophie und Leadership.
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Lob für Förderung von Führungskräften der Münchner Hochschule

München (KNA) - Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat dem Förderprogramm LETHOS der Münchner Hochschule für Philosophie (HfPh) der Jesuiten Wirksamkeit bescheinigt. Eine einjährige wissenschaftliche Evaluation des Verbands zeige, dass die Teilnehmer des Programms für künftige Führungskräfte deutliche Fortschritte in ihrer Entwicklung hin zu einer "authentischen Leitungspersönlichkeit" machten, teilte die HfPh am Mittwoch in München mit. Die Fähigkeiten zur Selbstreflexion und Selbstwahrnehmung würden verbessert.

Mit LETHOS setzt das HfPh-Institut für Philosophie und Leadership laut Mitteilung seit 2015 zusammen mit der gemeinnützigen Karl Schlecht Stiftung "einen neuen Schwerpunkt in der Ausbildung von Nachwuchsführungskräften". Kernangebot seien die einwöchigen Stipendiaten-Akademien "Führung und Persönlichkeit", die besonders begabte junge Menschen während ihrer Ausbildung in der Entwicklung einer selbstreflektierten Persönlichkeit unterstützen sollen. 23- bis 30-Jährige würden darauf vorbereitet, Führungsverantwortung zu übernehmen. Dazu lernten sie etwa Meditation und den konstruktiven und selbstkritischen Umgang mit Projekten und Zielen.

Der Stifterverband ist der Darstellung zufolge ein Zusammenschluss von rund 3.000 Unternehmen, Verbänden, Stiftungen und Privatpersonen zur Förderung von Bildung, Wissenschaft und Innovation.

P. Michael Bordt SJ, Jesuit und Vorstand des Instituts für Philosophie und Leadership, sagte: "Die Kompetenz, Menschen in Zeiten von zunehmender Komplexität und Volatilität zu führen, setzt eine gereifte Persönlichkeit voraus." Denn nur wer sich selbst führen könne und die eigenen Werte und Ziele kenne, sei dazu in der Lage, in einem sich immer schneller verändernden Umfeld anderen Menschen zuverlässig Orientierung zu geben.

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