• Pater Franz-Josef Holin SJ im Januar 2014. © SJ-Bild/Christian Ender
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P. Franz-Josef Holin SJ in Köln verstorben

Der deutsche Jesuitenpater  Franz-Josef Holin SJ, der lange Zeit in Schweden gelebt und gewirkt hat, ist vergangene Nacht im Alter von 87 Jahren in Köln verstorben. 

Franz-Josef Holin SJ wurde als ältester von vier Brüdern in Balve/Sauerland geboren. Nach dem Abitur studierte er in Aachen und Bonn Jura und trat am 16. April 1958 in das Noviziat der Gesellschaft Jesu in Ehringerfeld ein. Es folgten die Studien in Philosophie in Pullach und von 1963-1967 in Theologie in Frankfurt Sankt Georgen. Am 27. August 1966 wurde er in Frankfurt zum Priester geweiht.

1967 wurde er nach Schweden destiniert. In Uppsala begann er ein Aufbaustudium in Kultur- und Philosophiegeschichte, welches ihm half, tiefer in die schwedische Kultur und Gesellschaft hineinzufinden. In den folgenden Jahren arbeitete er in der Gemeinde in Uppsala mit, unter anderem als Studentenseelsorger. Am 12. Dezember 1977 wurde er schwedischer Staatsbürger. Von 2006-2010 war er Pfarrer von S:t Lars in Uppsala. Seine wichtigste apostolische Aufgabe war jedoch die Kulturzeitschrift „Signum“ – vormals „Credo“ –, die er 1974 zusammen mit P. Hermann Seiler neu gründete und die er bis 2003 als Chefredakteur leitete. Für P. Holin war diese Zeitschrift eine Plattform der interkulturellen Begegnung und des Dialogs mit der schwedischen Gesellschaft.

Nach fast 50 Jahren in Schweden kehrte er 2012 nach Deutschland zurück und zog in die Seniorenkommunität in Köln-Mülheim. In den vergangenen Monaten ließen seine Kräfte mehr und mehr nach.

Requiescat in pace!

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