• Catholic Interracial Council in Chicago 1958.
  • Entwurf einer Enzyklika "Humani generis unitas" (John J. Burns Library, Boston College).
  • John LaFarge im Theologiestudium in Innsbruck (circa 1901).
  • Grab auf dem Friedhof des Loyola Seminary Cemetery in Shrub Oak (Westchester County, New York).
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Die Einheit des Menschengeschlechts

Der Kampf eines Jesuiten gegen den Rassismus

Von Christiane Laudage (KNA)

Black Lives matter, white privilege und eine kassierte Enzyklika über Rassismus: Das Leben des US-Jesuiten John La Farge war reich an Spannungen.

Nach dem Tod von George Floyd Ende Mai durch Polizeigewalt standen schon sehr bald drei Jesuiten vor dem Weißen Haus, ausgerüstet mit Schutzmaske und selbstgebastelten Pappschildern mit der Aufschrift "Ich kann nicht atmen" ("I can't breathe"), um die Bewegung "Black Lives Matter" zu unterstützen.

Wenngleich die Jesuiten auch sehr lange Teil des strukturellen Rassismus in den USA waren, gab es doch in ihren Reihen auch früh Ausnahmen wie zum Beispiel John LaFarge SJ (1880-1963), der sich für die Gleichberechtigung und Bürgerrechte der schwarzen Bevölkerung stark machte. Papst Pius XI. (1922-1939) schätzte ihn so sehr, dass er ihn beauftragte, eine Enzyklika zum Thema Rassismus zu entwerfen, als Benito Mussolini 1938 in Italien die gegen die Juden gerichteten Rassegesetze einführte.

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